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 Schulpark

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Maureen Grey

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Ausbildung : Bereiterin (Dressur)
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BeitragThema: Re: Schulpark   Fr Jun 16, 2017 9:12 pm


Es freute die frischgebackene Horizon Ranch Bewohnerin das sie hier bereits jemanden kannte. Mehr als das...sie würde endlich wieder Zeit mit ihrer besten Freundin verbringen können.
Das würde eine Zeit voller Lästereien und fragwürdigen Ideen werden und die Brünette freute sich schon jetzt sehr auf diese Zeit.
Wie viel sich zwischen den beiden geändert hatte musste sich mit der Zeit zeigen, aber Maureen wusste das nichts die Freundschaft vpn den beiden zerstören konnte.

"Ich bin gespannt, wen du mir vorstellen möchtest." Maureen freute sich wenn Sarah hier gut eingelebt und auch neue Freundschaften geschlossen hatte. So sollte es sein! Doch schon bevor die beiden angekommen waren erkannte die Dressurreiterin as die beiden auf einen nicht schlecht aussehenden Mann zugingen. Jetzt wurde es doch so richtig Interessant.

Maureen konnte sich gar nicht vorstellen wie ihr Gesicht strahlte als sie erfuhr, das ihre beste Freundin offensichtlich ihre bessere Hälfte gefunden hatte. "Es freut mich dich kennen zu lernen Samu." Freundlich schüttelte sie kurz seine Hand. "Ich hoffe du hast nur gutes gehört?!" Fragend sah sie zwischen dem Pärchen hin und her. "Ich wollte dich überraschen und es scheint gelangt zu sein. Grinsend sah sie ihre beste Freundin an bevor sie wieder zu dessen Freund sah. "Keine Sorge, ich habe nicht vor dir deinen Platz streitig zu machen." Nein, das war das letzte was sie wollte.

Maureen hatte ja mit viel Veränderung bei Sarah gerechnet aber nicht damit, dass sie sich so einen Freund aussuchen würde. Samu schien nett und war der jungen Frag direkt sympatisch, aber sie hatte nie gedacht das Sarah zu so jemanden finden würde. Doch sie freute sich mit den beiden, wenn Sarah glücklich war, war Maureen es meistens auch und in diesem Fall passte es auch.
Es erinnerte sie leicht schmerzend daran wie viel Damien ihr bedeutet hatte bevor er die Kündigung bei ihrem Vater abgegeben hatte.
[Gespräch mit Sarah und Samu]
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Bryan King

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BeitragThema: Re: Schulpark   Di Jun 27, 2017 10:39 am

Es wunderte Bryan letztlich wenig, dass es ihn nach einem Umweg über den Essensstand doch in den Schulpark und in sichere Entfernung zum Ponyreitern gezogen hatte. Eine Waffel auf einem Pappteller balancierend setzte er sich auf eine der Bänke, die sicherlich eher Besuchern vorbehalten waren, und richtete seine Aufmerksamkeit auf die Abteilung der Reitschulpferde und die Eltern, die um sie herumstanden und darauf warteten, dass ihre Kinder entweder an der Reihe oder fertig waren.
Der Anblick versetzte ihm einen unerwarteten Stich. Mit einer solchen Aufgabe hatte er auf der Farm seiner Eltern begonnen, als er kaum älter war als die Kinder, die nun auf die Pferde gehoben wurden. Das war das Belustigungsprogramm für die Kleinsten gewesen, während ihre Eltern eine Einführung ins Reiten erhalten hatten oder unterwegs gewesen waren. Erst später, als man Bryan die Erfahrung mit den Pferden ansehen konnte, hatte sein Vater ihm erlaubt, selbst die Ritte der Erwachsenen anzuführen. Er vermisste die Zeit. Er vermisste es tatsächlich auch manchmal, unfähigen Städtern zu erklären, wie man einen Zügel hielt und dass Reiten mehr war, als laut „Hüa“ zu schreien. Die Arbeit war härter gewesen, aber er war bedingt sein eigener Herr gewesen. Nicht der Untergebene einer Miss Sterling oder eines reichen, britischen Schnöselns, dessen Akzent ihn schon nach wenigen Worten zur Weißglut brachte. Jeder Engländer hörte sich einfach so an, als wolle er bei der Queen Eindruck schinden. Das war einfach kein Vergleich zu den angenehmen Klängen texanischer Zungen. Oder der von Nicole.
Bryans Blick glitt über die junge Frau und den schwarzen Wallach, nahm wahr, wie sie die kleinsten behutsam auf das riesige Tier setzte. Wie würde er sich heute Abend verhalten? Wie würde es mit ihnen weitergehen? Gab es ein „mit ihnen“ überhaupt schon? Bryan schwankte. Es lag ihm nicht, die Zügel aus der Hand zu geben, aber zugleich wusste er auch nicht, welchen Weg er gehen wollte. Vielleicht den in Nike’s Schlafzimmer. Vielleicht aber auch den zu einer Familie, zu einer eigenen Ranch, wo er keine Vorgesetzten hatte. Nicht, dass er das Geld dazu hätte, aber träumen durfte man doch. Oder? Von einer Frau, die ihn nach einem Tag im Sattel begrüßte und sich um die Kinder gekümmert hatte, und von jenem Tag im Sattel von Shadow.

[Gedanken, beobachtet Ponyreiten, noch mehr Gedanken ANSPIELBAR]

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Sebastian Holmes

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BeitragThema: Re: Schulpark   Do Jun 29, 2017 8:36 am

Seine Mutter hatte Sebastian früher immer vorgehalten, er sei emotional abgebrüht - jedenfalls, nachdem deutlich geworden war, dass er nicht schwul war. Davor hatte sie immer die Sorge gehabt, er sei homosexuell. Sebastian wusste sowas natürlich, weil er auch schon als Teenager Menschen lesen konnte wie ein offenes Buch. Die Sache war, er war einfach nicht interessiert gewesen; nicht in Frauen, oder Männer, oder Gefühle, oder gar Beziehungen. Irgendwann hatte er natürlich Erfahrungen gemacht - er hatte Mädchen geküsst, und auch den einen oder anderen Jungen, und er hatte sich auch ein paar Mal an Sex versucht, bevor er seine Vorlieben festgestellt und dann speziell danach gesucht hatte. Manchmal sogar über eine gewisse Zeit mit der gleichen Frau.
Das, was sich jetzt hier anbahnte, war alles andere als das, was er gewohnt war. Rahel hatte sich zuerst als Freundin etabliert - und egal, was andere dachten, Sebastian war sehr wohl in der Lage, Freundschaften zu pflegen. Wozu er anscheinend nicht in der Lage war, waren Gefühle, die tatsächlich darüber hinausgingen - aber anscheinend hatte er diese Veränderung bei sich nicht bemerkt, zum ersten Mal in seinem Leben, und bevor er sich versah, war da etwas, das er nicht einschätzen konnte und das ihn zugegeben verunsicherte. Das erste Symptom war die Tatsache, dass er die Finger nicht mehr von ihr lassen konnte. Das zweite Symptom war, dass er nicht wollte, dass sie traurig war. Immer noch nicht.

Oder, dass er unruhig wurde, in dem Moment, in dem sie seinen Arm berührte. Sein Puls beschleunigte sich und seine Pupillen weiteten sich, wie damals, als er mal irgendwelche Drogen ausprobiert hatte. Das war doch zum bescheuert werden. Aber wehren lohnte sich eh, nicht, also was sollte die ganze Sache? Vielleicht sollte er mal über seinen eigenen Schatten springen, und mit Rahel ein paar Fortschritte machen.
"Immer.", antwortete Sebastian, und lächelte seine Kollegin an. "Selbstverständlich." Und er wurde nicht rot, nein, auf gar keinen Fall. "Was hältst du davon, wenn wir uns einen Kaffee und ein bisschen Kuchen gönnen? Samu schafft das auch ein paar Minuten ohne uns." Dass der blonde Finne gerade von zwei Frauen belagert wurde, bemerkte Sebastian nicht, zu sehr auf Rahel fixiert.


{ Gespräch mit RAHEL }

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Rahel Goldman

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BeitragThema: Re: Schulpark   Mo Jul 03, 2017 2:38 pm

Immer.
Dieses winzige, kleine Wort ließ Rahels Herz wild schlagen und verschlug ihr gemeinsam mit dem Lächeln einen Moment lang den Atem. Sie spürte, dass sie es glauben wollte, dass sie ihm in dieser Hinsicht vertrauen wollte, weil sie eigentlich immer noch an das Märchen glauben wollte, das sich so viele kleine Mädchen erträumten und das ihr zum Verhängnis geworden war. Irgendwann würde ein Prinz auf dem weißen Pferd vorbeikommen, sie in seine Arme ziehen und sie würden für immer und ewig glücklich zusammenbleiben. An dieser Vorstellung stimmte lediglich die Tatsache des weißen Pferdes. Es gab nicht den Traumprinzen, der die Welt retten konnte. Das war Jon nicht gewesen und das würde gewiss auch nicht Holmes sein, so sehr sie ihm und seinem Lächeln auch glauben wollte. Letztlich war nur sie ihres Glückes Schmied und jeder Moment, in dem sie das vergaß, brachte sie auf dünnes Eis.
Und trotzdem konnte sie sich nicht davon abhalten, das Lächeln zu erwidern. Und sich diesen Moment zu gönnen, in dem sie sich einredete, dass Sebastian als Freund gewiss für sie da sein würde. Von Freundschaften war sie nie so enttäuscht worden. Als Freund könnte ein Immer vorstellbar sein und auch eine Selbstverständlichkeit. Sebastian war ein guter Freund. An mehr war er auch sicherlich nicht interessiert. Sie musste sich also weder Sorgen, noch Hoffnungen machen. Oder? Die Einladung zum Kuchen war gewiss auch nur eine Einladung unter Freunden.
Schön, wenn du das selbst glauben kannst, flüsterte eine Stimme in ihrem Kopf und Rahel schob sie vehement beiseite. Noch mehr Probleme konnte sie wirklich, wirklich nicht gebrauchen. Die junge Bereiterin versuchte, sich auf das Hier und Jetzt, auf das Fest und ihre Aufgabe am Stand zu konzentrieren. Es fiel ihr schwer. Zu sehr spürte sie, wie nah ihr Sebastian noch stand. Seine Präsenz war ablenkend, da konnte sie sich innerlich noch so sehr zur Raison rufen.
„Kaffee und Kuchen wäre schön“, erwiderte sie mit einem Lächeln. „Allerdings sollten wir nicht zu lange weg bleiben. Samu hat schon beide Hände voll zu tun.“ Es war eine Vernunftsantwort. Wenn Rahel sich erlauben würde, auf ihr Herz zu hören, hätte sie Sebastian vielleicht dazu aufgefordert, mit ihr über das gesamte Gelände zu schlendern, am besten auch davon herunter, um dem Trubel zu entfliehen.

[Gedanken | Gespräch mit Sebastian]

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Sarah Bishop

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Ausbildung : Derzeit mache ich eine Ausbildung zum JOCKEY, allerdings bin ich bereits etablierte Dressurreiterin.
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BeitragThema: Re: Schulpark   Fr Jul 14, 2017 8:01 am

Heute war ein guter Tag. Sarah hatte es schon gefühlt, bevor er überhaupt angefangen hatte, und jetzt konnte sie das nur noch bestätigen. Während die Freude über den fantastischen Ritt, der ihr vielleicht sogar ein Podiumsplätzchen verschaffen würde, noch immer in ihrer Magengrube Samba tanzte, erschien die doch glanz- und klanglos im Gegensatz zu der Euphorie darüber, dass Maureen hier war. Dass Maureen hier war, um zu bleiben. Sie war jetzt ein Jahr auf der Ranch, und noch immer hatte sie sich nicht durchringen können, mit irgendwem eine Freundschaft zu schließen - außer mit Samu, natürlich, aber das war was anderes. Die Sache war einfach, dass sie auf diese ganzen kindischen Landeier keine Lust hatte; Maureen passte da, ebenso wie Sarah, nicht rein, und sie konnte es kaum erwarten, endlich ihre Zeit mit ihr zu verbringen. Das würde lustig werden!
So war es auch kein Wunder, dass sie aufgeregt beobachtete, was zwischen Samu und Maureen geschah. Selbstverständlich war sie kein Mensch, der allzuviel davon nach außen hin zeigte - die letzten Minuten waren für sie schon echt übertrieben extrovertiert. Im Gegenteil dazu stand sie jetzt ruhig da, strich sich durch die Haare, und ein Lächeln lag auf ihrem Gesicht. Lediglich die Augen, die aufgeregt zwischen den beiden wichtigsten Menschen in ihrem Leben hin- und herhuschten, verrieten sie, indem sie strahlten wie selten zuvor. Schließlich kam sie nicht umhin, den Arm um Samu's Mitte zu legen und sich selbst unter seinem Arm einzunisten, als er behauptete, er wäre nur auf Platz vier hinter den Pferden, und jetzt auch noch hinter Maureen - wenn er nur wüsste.

"Mein Ritt war fantastisch, danke der Nachfrage", lachte Sarah. Dieses freche Verhalten, das ihr anfangs so auf den Keks gegangen war, war mittlerweile eine Sache an Samu, die sie am meisten liebte. "Und keine Sorge, deinen Platz kann dir niemand wegnehmen." Niemals, vermutlich. So wie es aussah. Aber das musste Samu ja jetzt noch nicht wissen. Er musste nicht wissen, dass Sarah sich ihr Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen wollte und auch nicht konnte und dass sie überhaupt schon eine sehr lange Zukunft plante. Vielleicht wusste er das sogar, wenn er sie so gut kannte und so gut lesen konnte, wie er es immer behauptete. Aber sie würde es nicht laut zugeben, eine ganze Weile nicht. Sie waren ja erst ein paar Monate zusammen, da konnte man sich ruhig noch mehr Zeit lassen.
Um sich von diesen verräterisch-verliebten Gedanken abzulenken, konzentrierte sich Sarah lieber wieder auf ihre beste Freundin. Über Maureens Worte, dass sie sie nur hatte überraschen wollen, musste sie lachen. "Glaub mir, das ist dir sehr gut geglückt - sonst hätte ich wohl kaum so reagiert!" Dann erst wechselte sie das Thema. "Was gibt es bei dir denn Neues? Und warum bist du überhaupt hierher gekommen? So weit waren wir noch gar nicht, und ich will alles wissen!"
{ Gespräch mit SAMU & MAUREEN }

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Sebastian Holmes

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BeitragThema: Re: Schulpark   Fr Jul 14, 2017 10:49 am

Menschen waren so lange einfach, wie es um nichts ging. Er konnte binnen von wenigen Blicken erkennen, was die Menschen liebten, was sie ausmachte, woher sie kamen, wohin sie wollten – aber das ging nur so lange, wie er selbst ohne irgendwelche Vorurteile den Menschen entgegenstellen konnte. Sobald er in irgendeiner Form emotional involviert war, war er nicht mehr in der Lage, sein Gegenüber subjektiv zu beobachten. Plötzlich wollte er die schlechten Sachen nicht mehr sehen, konzentrierte sich auf die guten; er wurde zu einem Mensch wie jeder andere, der nur noch das sehen wollte, was er sich von dem anderen Menschen wünschte. Das war eigentlich sehr, sehr traurig, und er fühlte sich deswegen nicht gut. Das war einer der Gründe, warum er normalerweise davon absah, sich zu eng mit anderen Menschen einzulassen. Wenn es nicht gerade sein alter Cousin war, der ihm seine eskalierten Söhne zum Babysitten schickte.
Oder wenn es nicht gerade Rahel war. Rahel war eine ganz andere Geschichte. Rahel hatte sich unter seiner Haut eingeschlichen, eingenistet, hatte sich aus seinem Herzen ein Haus gebaut, und – verdammt. Sie war in seinem Herzen. Eigentlich hatten in seinem Herzen lediglich seine Pferde und seine Arbeit Platz, eventuell noch seine Eltern. Dafür hatte er immer gelebt: seine Pferde. Gigolo war sein bester Freund, und das zweite Pferd, das derzeit seinen Namen als Privatperson im Pass trug, war sein Projekt, seine Arbeit, seine Leidenschaft. Das war das, was ihn ausmachte – Leute mochten ihn nicht, also hatte er sich auf die Pferde konzentriert. Das war okay. Damit hatte er sein ganzes Leben überaus gut leben konnte. Und jetzt war da Rahel, warm und sonnig und wunderbar, aber mit dieser ganzen Geschichte mit dem Ex-Mann, über den sie nicht redete, den sie so offensichtlich hasste, aber dessen Pferd sie trotzdem nicht verkaufen konnte. Er wusste nicht, was er aus ihr machen sollte – aber er würde nicht mehr aufhören können, bis er es herausgefunden hatte.

Rahel reagierte mit Freude, aber auch mit Vernunft auf seine Einladung; es war seltsam für Sebastian, dass sie tatsächlich seine Vernunftstimme darstellte – für ihn, den vernünftigsten Menschen, den er je kennengelernt hatte. Dennoch kam er nicht umhin, sich zu freuen. Er konnte nicht einschätzen, worum es zwischen ihnen ging, noch immer nicht – waren sie nun Freunde, hatten sie schon diese Linie überschritten, waren sie schon auf dem Weg zu einer Liebschaft, oder wo standen sie nun genau? Er wusste es nicht. Er wusste, dass er sich jeden Tag dabei ertappte, sie als Lichtblick seines Tages zu bezeichnen. Aber er wusste nicht, was sie von ihm dachte, und wie sie ihn so anlächelte und wie sie ihm so nah war, war er nicht in der Lage, sich von ihr zu entfernen und sie zu analysieren. Er hatte mal gehört, dass das unhöflich sei, und seitdem war er nicht mehr fähig, das bei jemandem zu tun, der ihm wichtig war.
Nach einem kurzen Blick auf Samu, musste er grinsen. “Der schafft das schon. Na komm!“ Und dann streckte er die Hand nach ihr aus, die nonverbale Einladung, mit ihm gemeinsam diese Linie zu überschreiten.


{ Gedanken # Gespräch mit Rahel }

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Samu Kärkäinen
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BeitragThema: Re: Schulpark   Sa Jul 15, 2017 9:59 pm

Manchen war es in die Wiege gelegt worden, ein herzensguter Mensch zu sein. So wie Samu. Der blonde Finne hatte immer ein Lächeln auf den Lippen, dass sich nun zu seinem kecken Grinsen verzog, während die beiden jungen Damen zu ihm stießen und hellauf begeistert schienen. Jeder brauchte einen besten Freund, wenn nicht gar beste Freunde. Ein paar Seelenverwandte, die verstanden, was man meinte, ohne es aussprechen zu müssen. Kurz dachte er an Riku, der vermutlich noch immer in Finnland saß und wusste Gott was tat. Samu konnte nicht leugnen, dass er seinen Leadgitarristen vermisste und dass er sich nach ihren gemeinsamen Jamabenden sehnte. Danach einfach mit jemandem belanglos herumalbern zu können, der genau so tickte wie er selbst. Riku war immer da gewesen, er war wie ein Bruder. Und dann war er urplötzlich einfach fort gewesen und jetzt wo Maureen Sarah in die Arme fiel, wünschte er sich, es wäre bei ihm und Riku genauso. Dass der Brünette einfach vor ihm stand und der ganze Ärger verflogen war. Dass sie wieder ihr unbeschwertes Leben leben konnten. Aber er wusste selbst nur zu gut, dass das eine allzu schöne Utopie war.

Somit konnte sich Samu vorerst nur mit Sarah freuen und er gönnte es ihr auch von Herzen. Denn wie gesagt: Beste Freunde brauchte jeder. Auch ein so kühner, abgeklärter Mensch wie Sarah, der sich gerne erhaben gab. Und an Maureen war nun wirklich nichts Verwerfliches zu finden. Ihre schmale, feingliedrige Hand wirkte zerbrechlich in der seinen, doch das war nichts ungewöhnliches. Deswegen beließ er es auch bei einem sanften Druck. Er wollte nicht Schuld daran sein, dass Sarah ihre Freundin sofort wieder aufgrund einer Handverletzung ins Krankenhaus entbehren musste. "Zu viel Gutes, als dass ich da mithalten könnte." Seine blauen Augen strahlten sie fröhlich und schelmisch zugleich an. Maureen schien durchaus nett zu sein und rein gar nicht so, wie Sarah zu Anfang. Das konnte aber auch gut daran liegen, dass er nur ein 'Halbfremder' für sie war. Immerhin wurde er gleich als Sarahs Freund vorgestellt und lief ihr nicht irgendwo auf dem Hof an einem x-beliebigen Tag alleine über den Weg. Und bekam ein Pferd in die Hand gedrückt.
Aporpos Tiere: Tuuka hatte von der Zusammenkunft Wind bekommen und war von seinem Stammplatz unter dem Auslagetisch hervorgekrochen und mit schlackernden Ohren auf die drei Menschen zugerannt gekommen. Mit einem fröhlichen Bellen sprang er um Sarah herum, die er schon in seinen Welpentagen in sein Herz geschlossen hatte. Noch bevor es sein Besitzer getan hatte. Nachdem er sich mehrmals an ihre Beine geschmiegt und seine feuchte Nase in ihrer Hand gesteckt hatte, ging er dazu über, den Neuankömmling in seinem kleinen Rudel zu inspizieren. "Natürlich, wie konnte ich es vergessen. Darf ich vorstellen: Das ist Tuuka - oder auch Loki, wenn er einen schlechten Tag hat, an dem er gar nicht hört. Er denkt immer noch, er wäre Sarahs Baby und könne sich von ihr durch die Gegend tragen lassen." Mit munterem Blick aus blauen Augen, die denen seines Besitzers glichen, kam der Weimaraner erst flott, dann vorsichtig näher und schnupperte an Maureens Hand. "Keine Sorge, der beißt wirklich nicht. Er weiß nur nicht wohin mit seiner jugendlichen Energie." An Sarah gewandt fügte er schließlich hinzu: "Das will ich auch hoffen, ich wüsste nämlich nicht, was ich sonst tun sollte, außer tagein tagaus herzzerreißende Lovesongs zu schreiben." Er gab ihr einen Kuss aufs Haar, wobei das Lächeln noch immer nicht verschwand. Aber es war nun kein schelmisches mehr, sondern das eines Verliebten, der mehr als glücklich war.
{Maureen&Sarah | Gedanken an Riku | Tuuka}

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Nick Walsh

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BeitragThema: Re: Schulpark   So Jul 16, 2017 3:12 pm

Nick hatte sich vom Stand entfernt und sich etwas zu Essen gesucht. Mit einem Kaffee in der Hand und einem Sandwich in der anderen Hand, für Waffeln und Kuchen war es ihm noch zu früh, schlenderte er durch den Schulpark.
Es war unglaublich wie viele Menschen hier waren. Klar die Ranch war wirklich gut und jeder Schüler der hier her gehen durfte, der konnte sich wirklich etwas darauf einbilden.
Nicks Blick wanderte weiter und blieb schließlich an Bryan hängen. Sein Blick folgte dem des Stallburschen und er seufzte leise und ließ sich neben ihm auf die Bank fallen wärend er in sein Brötchen biss.
Eigentlich war er nicht der Typ der sich in die Angelegenheiten anderer Leute einmischte, doch das was Bryan hier ablieferte, das konnte er nicht zulassen.
Der Stallbursche war ihm sympatisch, konnte er diesem doch ohne Bedenken seine Pferde anvertrauen und das tat er bei Gott nicht sehr leichtfertig.
"Alter, du sitzt hier wie der frustrierte alte Liebhaber!", raunte er Bryan zu und sah ihn an.
Er hatte keine Ahnung was da genau zwischen Bryan und Nicole war, aber dass der Stallbursche frustriert war, das sah ein Blinder.
Mitfühlend legte er dem Anderen eine Hand auf die Schulter. "Ich hab keine Ahnung was da zwischen euch ist, aber so kommst du nicht weiter!"
Genüsslich biss er erneut in sein Brötchen und nahm einen Schluck Kaffee.
So langsam wuchs in dem Vielseitigkeitstrainer die Anspannung, kam sein Start doch immer näher. Immerhin würde er auch gegen Schüler antreten und da wollte er sich ganz sicher keine Patzer erlauben.


(Bryan)

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Bryan King

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BeitragThema: Re: Schulpark   Fr Sep 15, 2017 11:57 am

Nicks Auftauchen riss Bryan unsanft aus seinen Tagträumen. Es dauerte einen winzigen Moment länger als gewöhnlich, bis der Texaner sich einen Reim auf die Worte des Lehrers bilden konnte. Vielleicht war das auch besser so, denn die Richtung, die sich für das Gespräch andeutete, behagte ihm nicht wirklich. Ging es irgendjemanden vom Hof überhaupt etwas an, mit wem er sich wie und warum und wo und wann traf? Vor einiger Zeit hätte er sich diesbezüglich an David Gladwyn gewandt, doch sein so ziemlich einziger Freund auf der Ranch hatte ja beschlossen, das Weite zu suchen. Mit Kyle würde er über Tagträumereien von Heim, Frau und Kindern bestimmt nicht reden. Nein, das ging schlicht und einfach niemanden etwas an und auch Nick war davon eigentlich nicht ausgenommen. Auch wenn er den Amerikaner eigentlich ganz gut leiden konnte.
Letztlich war Bryan hin- und hergerissen. Er war keine zwölf mehr und auch kein verweichlichter Angsthase, wenn es um Frauen ging. Gut, er hatte lange keine Beziehung, keine Affäre und kein Date mehr gehabt. Aber er war auch keine Jungfrau mehr, der man erklären musste, wie man sich bei einem Date verhielt. Punkt. Und trotzdem spürte er den Drang, Nick zu korrigieren. Ein durchaus menschliches und für ihn sogar noch typischeres Verhalten. Sterling ließ beispielsweise keine Gelegenheit daran, ihm das unter die Nase zu reiben.
Letztlich kam er also nicht um seine eigene Natur herum: „Du irrst dich. Wir gehen heute Abend aus.“ Bryan spürte, wie sich ein wohliges Gefühl in seiner Magengegend ausbreitete. Es tat gut, es auszusprechen. Die Gedanken, die sich aus diesem kleinen Satz entwickeln konnten, zu äußern. Wieder wanderte sein Blick zu Nicole und den Pferden und sein Herzschlag beschleunigte sich ein wenig.

[Gedanken | Nick]

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Set by Anna
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BeitragThema: Re: Schulpark   

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Schulpark
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