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 Springplatz

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Spielleitung
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BeitragThema: Springplatz   Mo Aug 10, 2015 8:19 pm




» Plot 8: Meisterschmiede
EVENT: Springworkshop für Fortgeschrittene



» Informationen
über das Play

Datum: Freitag, 14. April '14
Tageszeit: morgens | 10:00
Wetter: 15°C, wolkig
Ort: Springplatz

Workshopleiter: Kyle Davison
Teilnehmer:
Samantha Phillips (Bright Failure)
Matthew Daily (Closer To Heaven)
Joshua Lemmel (Skydancer)
Levana Renouard (Ashanty)
Colin Dearing (Corado's Heartbreaker)





Zuletzt von Spielleitung am Sa Okt 10, 2015 2:18 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Kyle Davison

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BeitragThema: Re: Springplatz   Fr Aug 14, 2015 4:19 pm

Die aktive Turnierzeit mit mehreren Springen in einer Woche - natürlich auf unterschiedlichen Pferden - fiel dieses Jahr für Kyle Davison flach und das wurmte ihn gewaltig. Er musste weiter kommen mit Iblis. Im alten Stall waren weitere Pferde unter ihm gegangen, mit denen er sich regelmäßig eine vordere Platzierung hatte sichern können. Hier konnte er einzig und allein auf seinen schneeweißen Hengst setzen, der sich zwar gut machte, aber defintiv mal wieder ein paar Turnierstarts nötig hatte. Gerade so eben hatte Kyle einige Turniere in diesem jahr unterbringen können, aber auch nur, weil Emilía es irgendwann leid gewesen war, darauf zu bestehen, dass er jedes Wochenende am Hof anwesend war. er sah es ohnehin nicht ein, wieso er ständig auf diesem abgeschiedenen Fleck Land herumlungern sollte, wenn er genau so gut seine eigenen Qualifizierungen verbessern konnte. Nur weil sie mit ihrem Haflinger nichts Ordentliches zustande brachte! Und aporpos zustande bringen: Heute war der Tag der Tage. Der erste Workshoptag, auf den noch weitere folgen sollten und schon allein bei diesem Gedanken, kam Kyle nur mit viel Mühe aus dem Bett. Filou war da schneller und sprang schon vor der Tür seines Schlafgemachs herum, als er sich noch umzog. Phönix dagegen hielt sich wie immer bedeckt, konnte aber nicht ohne ihre morgendliche Knuddeleinheit, die ihr Kyle ohne Weiteres zugestand. Er wusste jedoch, dass er die beiden Hunde nicht mit auf den Platz nehmen konnte und deswegen mussten sie sich nach ihrer Joggingrunde als Trio damit abfinden, dass sie den Vormittag wohl im Haus verbringen würden müssen. Der Kanadier sprang nur schnell unter die Dusche, suchte sich eine der Pikeur Reithosen (falls er sich doch eines der Pferde vornehmen musste, bei Kindern konnte man nie wissen!), für oben ein beiges Sweatshirt und schwang darüber die Kingsland-Softshelljacke. Mit einem Blick auf die Uhr stellte er erstaunt fest, dass er gar nicht mal so schlecht in der Zeit lag und quittierte daher Filous Spielanfall mit Schnürsenkel, den sie gelegentlicht bekam (meist in den unpassendsten Momenten) nur mit einem leisen Murren. Wirklich böse konnte er der kleinen Yorkshiredame ohnehin nicht sein. Als die Stiefeletten dann fertig geschnürt waren, konnte es somit auch schon raus gehen.
Um kurz vor zehn war Kyle an der Reithalle, schob das Tor auf und besah sich den Parcour, den er schon vor geraumer Zeit entworfen und am vorangegangenen Abend mit etwas Hilfe von ein paar Kollegen aufgebaut hatte. Noch waren die Sprünge nicht allzu hoch, höchstens L-Niveau, die meisten aber von einer A**-Klasse. Der höchste Sprung maß somit momentan nur 1,10 und der weiteste gerade einmal 1,00m. Es sollte also alles machbar sein für diejenigen, die gleich die Halle betreten würden. Nachdem er den Parcour also noch einmal abgegangen war, die Stabilität der Sprünge und die Distanz zwischen den einzelnen Sprüngen kontrolliert hatte, nahm er sich mal die Liste der Teilnehmer vor. Insgesamt hatten sich fünf Interessierte für diesen Workshop gemeldet und wenn er sich die Namen so ansah, stellte er ohne große Verwunderung fest, dass er zu keinem einzigen ein Gesicht zuordnen konnte. Er hoffte inbrünstig, dass es sich nicht um 12-Jährige Möchtegern-Springer handelte, die meinten, sie könnten schon M-Springen reiten. Auch die pferde waren auf der Liste aufgeführt und mit etwas Erleichterung stellte Kyle fest, dass es sich um passable Rassen für diesen Sport handelte. Die Trakehner waren zwar in der Mehrheit, doch Abwechslung brachten ein Selle Francais und ein Canadian Standardbred hinein. Alle Pferde waren Kyle ein Begriff und er konnte sofort zu jedem Boxennummer, Fell- udn Augenfarbe, sowie besondere Eigenheiten nennen. Der Stall war sein Gebiet und es gab kein Pferd, das er nicht kannte. Heartbreaker hatte aber wohl aufgrund der Tatsache, dass er ein Landsmann war, Kyle's Aufmerksamkeit geweckt. Auch wenn der braune Hengst eigentlich nur eine legitimierte Mixtur war, von denen der dunkelhaarige Bereiter eher abgeneigt war, blieb er gespannt, was der Braune so zu bieten hatte. Die Jüngste unter den Reitern war Levana, die mit 13 Jahren den anderen vermutlich in einigem nachstand, aber davon wollte Kyle sich erst noch überzeugen, bevor er urteilte. Möglicherweise entpuppten sich Colin Dearing, Samantha Phillips, Joshua Lemmel und Matthew Daily ja als recht zurückgebliebene Springer, die ihrem Alter nicht gerecht wurden. er hatte ohnehin schon mehrmals schmerzlich feststellen müssen, dass es den meisten hier nicht um den Erfolg ging, oder gar um das Weiterkommen, sondern um den Spaß. Der sollte ja auch bei den Workshops im Vordergrund stehen, worüber Kyle nur den Kopf schütteln konnte. Warum noch mal tat er sich das eigentlich an? Unter einem Seufzen bemerkte er, dass Hufgetrappel zu hören war, was die Schüler (oder seine heutigen Opfer) ankündigte. Er erhob sich von einer Hindernisstange, auf die er sich zuvor niedergelassen hatte und ging zur Hallenmitte, wo er auf die Teilnehmer wartete. Hoffentlich war der erste Eindruck keine allzu große Enttäuschung. Konnte Gott dieses mal Erbarmen haben?


{Morgen | Aufstehen | Hunde | macht sich fertig | Halle | Kontrollgang | wartet}

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BeitragThema: Re: Springplatz   Fr Aug 28, 2015 10:22 pm



Aufgeregt ging Kyla zum Hengststall. Heute begannen endlich die Workshops! Sie hatte sich schon die ganze Woche über darauf gefreut, ein kleiner Lichtblick, nachdem ihre beste Freundin Cristallia Delucard die Horizon Ranch verlassen hatte. Die Blondine hatte sich entschlossen, auf eine normale Schule zu wechseln und ihrer Familie zu helfen, da ihr Vater einen Unfall hatte und nun für längere Zeit nicht würde laufen können. Kyla konnte das gut nachvollziehen, dass Cristall sofort ihre Taschen gepackt hatte, doch trotzdem war sie traurig. Der Abschied war reich an Tränen, eigentlich schon wieder peinlich, aber das war den Mädels egal. Nun schrieben sie sich SMS oder telefonierten gelegentlich. Das war auch der Grund, warum Kyla sich erst für die Workshops hatte nachtragen lassen. Zur Sicherheit hatte sie die Anmeldebestätigung mitgebracht, nicht das einer der Trainer meinte, sie wäre nicht eingetragen und könne nicht mitreiten.
Die Brünette lief die Stallgasse entlang bis sie vor der Box von `Genius Boy's Indigo Impression´ stehen blieb. Der schwarze Hengst war anfangs ein Reitschulpferd des Internats, wobei sie ihn als Pflegepferd bekommen hatte, da war er gerade erst angekommen. Zwar hatte sie ihre Araberstute Amira mit der sie auch erfolgreich in der Dressur lief, doch fürs Springen und die Vielseitigkeit fehlte einfach ein anderes Pferd. Zu ihrem 18. Geburtstag hatten ihr ihre Eltern den schönen Rappen geschenkt. Sie war überglücklich, allerdings weiß sie auch, dass es noch ein weiter Weg war, bis sie beide so ein Team wurden wie Kyla es mit Amira war. Das war auch der Grund warum sie mit Indigo die Workshops „Springen für Fortgeschrittene“ und „Stilverbesserung (Englisch)“ belegt hatte und mit Amira lediglich den „Dressur für Fortgeschrittenen“-Kurs. Ansonsten hatte den Rest der Tage frei und konnte ihre Zeit mit ihrem Freund Hendrick genießen, solange er nicht irgendwo mit anpacken musste. Sie nahm das Lederhalfter vom Haken und öffnete die Boxentür.
Na mein Kleiner. Sie schmunzelte über ihre Wortwahl, denn mit seinen stattlichen 1,74m war der Hengst alles andere als Klein.
Heute darfst du wieder Springen! Freudig prustete der Rappe, sodass man meinen könnte, er hätte verstanden was das Mädchen ihm gesagt hatte. Sie zog ihm das Halfter über die Ohren, band ihn außen in der Stallgasse an und fing an ihn zu putzen. Indigo liebte es, wenn Kyla ihn herausputzte, das war einfach seine Macho-Hengst-Seite, und so benahm er sich teils auch. Seine weißen Socken musste sie mit einem nassen Tuch säubern, da sie von der Nacht in der Box und dem Koppelgang tags zuvor nicht mehr weiß sondern eher gelblich-schlammig waren. Endlich fertig holte sie Springsattel, Trense und Gamaschen aus der Sattelkammer. Nachdem ihre Pferd endlich fertig war, zog sie sich ihre Jacke aus und dafür Helm und Reithandschuhe an. Es war April und mit niedlichen 15°C und einem wolkenverhangenem Himmel ziemlich frisch, sodass sie einen warmen Pulli zum Reiten trug. Als Kyla vor der großen Halle stand, musste sie feststellen, dass sie die erste war, zumindest mit Pferd. Ein Mann stand in der Mitte der Halle, Ky hatte den Mann nur ein paar Mal im Stall gesehen, kannte ihn ansonsten aber nicht, da er recht neu war. Leider konnte die junge Frau so auch den Unterricht nicht einschätzen, oder wie hoch die Erwartungen lagen. Die meisten Lehrer der Horizon Ranch forderten ihr Schüler, ja, aber trotzdem war der Spaß wichtig. Manchmal musste die Brünette den Kopf darüber schütteln oder sich ein Grinsen verkneifen. Sie kannte so etwas von ihrer alten Schule nicht, allerdings war die Atmosphäre auf dem Internat auch deutlich besser. Sie ging in die Halle und stellte sich vor dem Trainer auf.

Kyla Liándo mit Genius Boy's Indigo Impression
, stellte sie sich vor, da davon auszugehen war, dass der Trainer sie noch nicht kannte. Als sie dem Mann so nahe war, stellte sie fest, dass er einen härteren Gesichtsausdruck zur Schau trug als die anderen Lehrer. Ob das nun gut oder schlecht war, konnte sie noch nicht beurteilen. Sie war gespannt, wie sein Unterricht war und ob es ihr helfen würde. Auch wusste sie noch nicht, wer mit im Kurs war, bis auch Joshua, der kleinen Bruder von Henry, was nicht unbedingt positiv war. Die beiden konnten sich nicht besonders gut leiden und oft war Joshua recht unfreundlich Kyla gegenüber, was, wie sie vermutete, eher dem Umstand entstammte, dass er ein Problem mit seinem Bruder hatte.




(Hengststall / Reithalle / Kyle)
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Levana Renouard

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Klasse : zur Zeit besuche ich noch die Unterstufe
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BeitragThema: Re: Springplatz   Sa Aug 29, 2015 1:13 pm

Es war der erste Tag der Workshops und Levana hatte sich schon die ganze Woche darauf gefreut. Sie war Alicia ihrer Zimmergenossin die ganze Zeit damit in den Ohren gelegen und sie hatten sich gemeinsam gefreut. Ein leichtes schmunzeln lag auf ihren Lippen, als sie am Morgen auf wachte und sich nach einer warmen Dusche in ihrer Reitklamotten warf. Eine Gefütterte Reithose und ein blass rosa Wollpulli mit Blümchen unter dem sie ein schlichtes Top trug. Sie schlüpfte in ein paar Reitstiefel, griff sich ihren Helm und Ginas Leine. Sie klickte diese in das Halsband der Hündin und nach dem sie sich eine Schüssel Müsli in der Cafeteria gegönnt hatte lief sie eine große Runde mit der Papillon Hündin und powerte sie so gut es ging aus.

Nun stand sie in der Stallgasse, ihre Stute tiefenentspannt, führte sie den Striegel über das seidige braune Fell der Stute. Es dauerte nicht lange, bis sie den groben Dreck und Staub aus dem Fell entfernt hatte. Da sie früh auf gestanden war, weil sie es nicht mehr abwarten konnte. Hatte sie noch Zeit die Mähne der Stute ein zu flechten, der Schweif wurde nur halb eingeflechtet. Kurz hielt sie inne und betrachtete die Stute, diese Schnaubte und spielte mit den Ohren. Levana legte die Gamaschen an, nachdem sie die Hufe gereinigt hatte. Anschließend legte sie den Springsattel auf und ersetzte das Halfter mit der Trense. Sie überprüfte nochmals alle Riemen und befand, dass alles passte und gut saß. Nun nahm sie den Helm und die Zügel und machte sich auf den Weg zur Halle.

Sie betrat die Halle und musterte die anderen anwesenden. Da war zum einen der Bereiter Kyle, den sie vom sehen her kannte, aber noch kein Wort mit ihm gewechselt hatte, er machte ihr irgendwie Angst. Wahrscheinlich war diese doch unbegründet, aber dem war nun einmal so, auch wenn er gute Arbeit leistete, so viel sie wusste. Die anderen Teilnehmer kannte sie nur vom sehen. „Levana Renouard mit Ashanty petite fleur rêve” stellte sie sich vor. Sie wusste nicht, ob es von Relevanz war. Sie konnte weder das Talent der anderen, noch den schweregrad des Unterrichts einschätzen. Levana war in Frankreich Springen geritten aber sie war gerade mal auf einem guten A Niveau, wogegen Shanty schon S Springen gesprungen war unter ihren alten Besitzer. Dieser hatte sie ab gegeben als sie sich bei einem Turnier schwer verletzt hatte. Ihrer Tante hatte dieses Verhalten das Herz gebrochen, weshalb sie die Stute gekauft hatte und sie Gesund gepflegt hatte. Nun konnte sie Stute wieder ohne Beschwerden laufen und sogar Springen. Jedoch wusste keiner ob sie je wieder ein Turnier bestreiten könnte. Lev war das momentan noch nicht wichtig. Sie wollte erst einmal im Springsport weiter kommen und wenn die Zeit reif war, würde man sehen, ob Turniere möglich sein würden oder nicht.

[Frühstück | Spaziergang | macht Shanty fertig | Reithalle | Kyle & Kyla]

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by Katha
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BeitragThema: Re: Springplatz   Mo Aug 31, 2015 2:00 pm

Nach einem kurzen Frühstück betrat Josh in seiner dunkelgrauen Reithose mit seiner ebenso grauen Hündin, Mina, die Stallgasse.
Sein Dad hatte irgendwie Wind davon bekommen, dass das Tier nicht allzu oft ausgeführt wurde, was, da war sich der blonde sicher, sein Bruder Henry ihrer Mutter erzählt hatte.
Mit Dad redete dieser nämlich definitiv nicht, da war Josh sich sicher, so dass er es ihrer meist überbesorgten Mutter gesteckt habe musste.
Und wie so etwas dann nunmal aufgebauscht wird, bekam Joshua prompt gestern Abend einen eher unangenehmen Anruf seines Dads. Und das ausgerechnet beim Abendessen, als alle dabei waren.
Die klare Bedingung lautete: Entweder du kümmerst dich um deinen Hund oder er kommt weg!

Josh war klar, dass es seinem Erzeuger nicht um das Wohlergehen der Hündin ging, sondern nur um seinen guten Ruf.
Wie kam das den bitte rüber, wenn sich herumsprach, dass der gute Sohn (Hendrick hatte er ja bereits aus seinem Leben verbannt) seinen Hund misshandelte?
Josh war im Grunde egal, was die Leute über ihn dachten, doch er wollte seinem Dad nicht die Genugtuung geben, dass er Recht hatte, als er damals, nachedem seine Frau Josh die Hündin geschenkt hatte, behauptete, dieser könne sich eh nicht darum kümmern.
Und insgeheim gefiel Joshua das Gefühl nicht, noch einen Gefährten durch seinen Vater zu verlieren.
Dieser hatte ihm bevor er auf die HorizonRanch kam bereits die Bedingung gestellt, dass er nur ein gutes, erfolgrecihes Pferd bekam, wenn er dafür seine Welshpony Stute Funny, die ihn bis dahin durch dick und dünn begleitet hatte, abgab.
Geblendet durch das Bedürfnis, mit einem tollen Pferd allen anderen Überlegen sein zu können, hatte er sich für das neue Pferd entschieden.
Und obwohl dem Blonde sein Rotfuchs, Skydancer, echt ans Herz gewachsen war, bereute er seine Entscheidung.

Joshua band Mina vor der Box seines Wallachs an und holte seine Ausrüstung aus der Sattelkammer.
Dann schlüpfte er in die Box und begrüßte Sky, indem er ihn unter der dicken Stirnlocke kraulte.
Entspannt beschnoberte das Pferd seinen Besitzer und stupste ihn auffordernd an.
Nein, ich hab jetzt nichts für dich, fertigte Josh ihn ab und begann stattedessen sein glänzend rotes Fell überzustriegeln.
Bevor er die Gamaschen dranmachte, hob Josh nocheinmal Skdancers rechten Hinterhuf hoch und drückte ein wenig dran herum. Prompt zog der Wallach sein Bein zurück und schlug unwillig mit dem Schweif.
Josh hatte schon seit einigen Tagen den Verdacht, dass sein Fuchs ein Hufgeschwür bekommen würde, da er ziemlich empfindlich an diesem Huf war.
Doch noch konnte er nichts erkennen und auch beim Abtasten der Sehnen fiel ihm nichts auf.
Solange Sky noch nicht lahmte, sah Joshua keinen Bedarf zu handeln. Er musste schließlich noch das Wochenende an zwei weiteren Workshops teilnehmen.

Nun wurde es langsam Zeit, so dass Josh dem Wallach den leichten, schwarzen Springsattel auf den Rücken legte und auch das Martingal verschnallte.
Er entschied sich für seine schwarzen Lackgamaschen, da bei diesen die Streichkappen die Gelenke speziell stabilisierten, was bei Skys Empfindlichkeit hinten links sichr nicht schaden konnte.
Nachdem der Fuchs auch fertig aufgetrenst war, führte Joshua ihn aus der Box, wo er ihn stehenließ, um Mina wieder loszubinden.
Interesiert reckte Sky den Hals um den HUnd, den er is jetzt eher selten gesehen hatte, zu begrüßen.
Mina war davon allerdings nicht sonderlich begeistert und versteckte sich erchrocken hinter Josh.

Ey, reiß dich zusammen, blaffte er die Hündin an, was ihm direkt danach aber schon wieder leidtat, so dass er sich zu ihr hinunterbeugte und ihr den Kopf kraulte, während Sky brav neben ihnen auf der Stallgasse stand und wartete bis es endlich losging.
Du wartest brav, okay? Gleich darfst du wieder raus, versprach der Junge, ehe er Mina in Skydancers Box schob, dort losmachte und die Tür verschloss.
Und nicht die ganze Zeit jaulen, klar?

Pünktlich um 14:00 Uhr betrat Josh die Halle, in der er bereits Kyla, die Freundin seines großen Bruders ausmachte.
Na super, fehlt nur noch, dass Henry gleich auch noch hier auftaucht, um zuzusehen.
Genervt zog er Sky, der absolut klar ging, weiter, ohne zu grüßen.
Außerdem war bereits Levana, ein Mädchen aus seinem Jahrgang, da.
Joshua hatte gewöhnlich sowieso mit ihr Reitstunde, so dass er ihren Reitstil bereits kannte.
WIe Kyla so ritt, wusste er allerdings nicht.
Soweit er sich erinnern konnte, würde auch gleich noch Colin, der ätzende Bruder seines Freundes Liam, hier auftauchen.

Wozu gibt es überhaupt ältere Brüder?

Das Wichtigste für ihn war allerdings, dass auch Samantha Phillips, ein Mädchen aus der Mittelstufe, für diesen Kurs eingetragen war. Sie war Josh hier auf dem Internat am liebsten, da sie einfach immer lieb und zuvorkommend und auch absolut einfühlsam war.
Noch konnte er sie allerdings nirgendwo entdecken.

Also ging er zuerst einmal auf den Reitlehrer Mr. Davison zu.

Ich habe mich hierfür eingetragen. Joshua Lemmel mit Skydancer.


Wie um seine Anwesenheit zu bestätigen, schnaubte Sky laut hinter Joshua auf, wobei er ihn mit seinem Schnodder bedeckte.
Nachdem der Blonde einmal kurz eingeatmet hatte, um sich zu beherrschen, setzte er ein Lächeln auf, nickte dem Reitlehrer noch einmal kurz zu und drehte dann ab.
Er führte den großen Fuchs ersteinmal ein wenig durch die Halle, wobei Josh ihn ab und an freundschaftlich gegen den Hals knuffte. Skydancer antwortete auf diese Neckerei, indem er kurz den Kof hin und herwarf, ehe er sich mit besonderer Wucht gegen seinen Reiter drückte und verschte sich an ihm zu schubbeln, was allerdings nicht gelang, da Josh geschickt auswich und weiterging.


[Stall // MINA & SKY // Halle]  
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BeitragThema: Re: Springplatz   Mo Aug 31, 2015 7:56 pm

Matthew ritt in einem flotten Schritt auf den Hof, seine Stute Closer To Heaven unter ihm ging am langen Zügel mit weit ausschweifenden Tritten daher.
Der junge Mann hatte die Scheckstute bereits auf der Crossstrecke springen lassen, damit sie, so hoffte er zumindest, nicht so stark sein würde, wenn sie in der Halle mit anderen Pferden sprang.
An sich hatte Matt keine Probleme mit seiner eher schmal gebauten, drahtigen Stute. Allerdings hatte sie oft zu viel Power, die nur mit Mühe zu bändigen warm, weswegen Matthew nicht riskieren wollte, dass sie beim Workshop die anderen Pferde wild machte, zumal er gesehen hatte, dass sie fünf Teilnehmer waren.
Das ging seiner Meinung gerade noch, doch noch ein paar Pferde mehr und es würde echt eng werden.

Seine Stute war im Gelände sehr frisch und spritzig gewesen, hatte vor jeder Hürde stark angezogen, so dass Matt oft im letzten Moment abwenden musste, um keinen Sturz zu riskieren.
Cross Country war etwas ganz anderes zum gepflegten Parcoursspringen. Viel gefährlicher.
Man konnte das Pferd nicht einfach rennen lassen wie es wollte und hoffen, dass es weiß was zu tun ist. Nein, im Cross brauchte man Können und vor allem Erfahrung, sowie eine gute Portion Talent.
Erfahrung hatte Matt gewiss. Er ritt seit seinem neunten Lebensjahr Cross Country, da sein Vater ein Züchter und Trainer ist.
Mit ihm will der junge Mann allerdings nicht verglichen werden, da er seiner Meinung nach zu hart mit seinen Pferden umgeht und sie übertrainiert.
Auch Matts Stute, Closer To Heaven, gehörte einst seinem Vater, doch sie hatte seinen Anforderungen nicht genügt, so dass er sie tatsächlich zum ABdecker geben wollte.
Der damals sechzehnjährige Matt war schockiert und rettete die Scheckstute in einer Nacht- und Nebelaktion, indem er mit ihr davonlief.
Unter ihm hat sich Heaven, die damals mit acht ahren einfach noch nicht reif genug für de ganz großen Sport war, prächtig entwickelt, so dass sie es nun, da ist Matt sich sicher, auch mit seinem Vater aufnehmen könnten.

Kurz vor der Halle nahm er die Zügel wieder auf und setzte sich etwas tiefer in den Sattel, um auf ein eventuelles Scheuen gefasst zu sein.
Doch Heaven ging, nachdem er Tür frei gerufen hatte, ohne nmit der Wimper zu zucken in die Reithalle hinein.
Dort sah Matt bereits schon einen Parcours aufgebaut, der wie er nach kurzem Begutachten als definitiv machbar einstufte.
Mit ihm waren bereits vier Reiter in der Halle. Dazu kam noch der Trainer, Mr Davison, der relativ zentral stand und alles im Blick zu haben schien.
Er hatte harte Gesichtszüge, das gefiel Matthew, er schien entschlossen und zielstrebig.
Matt hatte ihn vorher noch nicht kennengelernt, so dass er gespannt auf seinen Unterricht war.

Er ritt kurz an ihm vorbei und stellte sich und Heaven vor, ehe er auf den hinteren Zirkel zusteuerte, um seine Stute am langen Zügel traben zu lassen, damit sie schön locker und geschmeidig blieb.


[Cross-Parcour // HEAVEN // Halle]
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BeitragThema: Re: Springplatz   Mo Aug 31, 2015 9:33 pm

Sam hatte sich schon die ganze Woche auf die Workshops gefreut.
Endlich war es soweit. In einer viertel Stunde würde ihr erster Workshop, Springen für Fortgeschrittene, beginnen.
Das junge Mädchen war ehrlich gesagt ziemlich aufgeregt, da sie heute mit einer ganz neuen Gruppe zusammenritt.
Kein einziger aus ihrem Jahrgang hatte sich hierfür eingetragen.
Und auch wenn sie ein par der anderen schon auf dem Turnier gesehen hatte, war es doch irgendwie spannend, wie sie so ritten. Und vor allem wie weit sie mit ihrem Können auseinanderlagen.
Sam hoffte allerdings, dass kein allzu strenger Umgangston herrschte, schließlich sollte es hier doch vordergründig um den Spaß gehen.
Sie war sich jedoch nicht so sicher, ob alle ihre Ansicht teilten, da zum Beispiel Joshua aus der Unterstufe mitritt, der erfahrungsgemäß sehr erfolgsorientiert war.
Obwohl er zu Samanthas großer Überraschung vor einer guten Woche bei einem eher lockeren Ritt mit Nantes zugesehen hatte, an dessen Ende er sich sogar bereitwillig erklären ließ, wie man sein Pferd ohne Druck an den Schenkel bringt, da er laut eigener Aussage immer sehr verkrampft vorne festhalte.
Die Braunhaarige war schon fast gerührt, dass dieser Möchtegerncoole ihr seine Schwächen offenbarte.
Demnach war sie sehr gespannt, ob und wie viele ihrer Tipps er umsetzte.

Jaaa, mein Junge, jetzt geht's los, wand sie sich wieder ihrem Fuchswallach zu, der schon ungeduldig mit dem Vorderhuf scharrte.
Schnell sattelte sie ihn auf und säuberte noch schnell seine Augen und Nüstern, ehe sie ihm die Trense über den Kopf zog.
Bereitwillig ließ Failure sich fertigmachen und kaute zufrieden auf seinem Gebiss herum, das er mit größtem Genuss für das Leckerli, das Samtha ihm anbot, links liegen ließ.
Nachdem er feritg war mit Kauen, führte Samantha ihn Richtung Ausgang die Stallgasse hinunter.
Auf halbem Weg nahm sie jedoch ein scharrendes Geräusch wahr, gefolgt von einem leisen Winseln. Lange musste das junge Mädchen nicht suchen, da sah sie in einer leeren Box eine graue Hündin eingesperrt.
Da sie auf dem Schild an der Box las, dass es Skydancers war, schloss Sam, dass es Joshuas Hündin sein musste. Wage erinnerte sie sich, dass er vor einiger Zeit mal etwas von seinem Hund erwähnt hatte und mit ihr und Joy spazieren gehen wollte. Danach hatten sie das Thema aber irgendwie ruhen gelassen und da Sam ihn bis jetzt auch noch nie mit der kleinen, offensichtlich etwas ängstlichen Hündin, die sie nun scheu anblickte, Hündin gesehen hatte, war sie davon ausgegangen, dass das nicht ernst gemeint war.

Hey, Kleine, vermisst du dein Herrchen? Der kommt ja gleich wieder.

Samantha versuchte die graue Hündin so gut es ging zu beruhigen, doch diese wollte sich nicht mal von ihr anfassen lassen und sah sie und Failures zierlichen Kof neben sich nur mit ängstlichen Augen an.
Nach einigen Minuten entschied Sam, dass das keinen Sinn hatte, so dass sie mit ihrem Wallach im Schlepptau zur Halle ging, um Josh zu treffen und ihn darauf hinzuweisen, dass sein Hund am Jaulen war.
Dort angekommen, meldete sie sich erst einmal beim Reitlehrer an, ehe sie auf den schmalen, blonden Jungen zuging, der bereits warmritt.

Hey, Josh! Dein Hund weint nach dir. Vielleich solltest du sie mal beruhigen...


[Stall // FAILURE // MINA // Halle // JOSH]
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Colin Dearing

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Klasse : Durch zweimaliges Sitzenbleiben steckt er immer noch in der MITTELSTUFE fest. Das findet er überraschenderweise weniger schlimm als andere.
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BeitragThema: Re: Springplatz   Fr Okt 02, 2015 10:12 am

Colin war nicht zu spät. Ganz und gar nicht - er war niemals zu spät.
Er war vielleicht ein ganz kleines bisschen spät dran. Als er um halb zehn - kurz nach halb zehn, viel eher - aus dem Bett gefallen war, war von Logan und Kai weit und breit keine Spur gewesen. Die waren schon auf, schon unterwegs, wohin auch immer, war Colin in dem Moment auch egal. Wenn sie sich einen Wecker gestellt hatten, dann hatte er den nicht gehört; wie immer eigentlich. Warum waren seine beiden besten Freunde eigentlich nicht so geistesgegenwärtig, ihn zu wecken? Sie wussten, dass er ein elendiger Morgenmuffel war. Das würden sie sowasvon zurückbekommen! Jedenfalls, nur weil er verschlafen hatte, hieß das noch lange nicht, dass er zu spät war. Colin war verdammt gut darin, schnell zu sein. Er entschied sich gegen eine Dusche - die Haare lagen zwar nicht, aber er würde eh einen Reithelm tragen müssen, und stinken tat er auch nicht, also war das okay -, sprang geradezu in seine grauen Reithosen und seinen ausgewaschenen Green Day-Pullover sowie seine üblichen Stallschuhe, bevor er auch schon aus dem Zimmer hastete. Natürlich war im Haus wenig los, dafür im Stall umso mehr - alle waren gespannt auf die Workshops. Er auch. Natürlich war er das. Er konnte es kaum erwarten, mit Heartbreaker endlich mal wieder ordentlich gefordert zu werden.
Der Rotbraune begrüßte ihn aufgeregt und freudig, als Colin ihn aus der Box holte. Er hatte einen Mistfleck am Bauch, war aber ansonsten relativ sauber - den Mistfleck würde er eh nicht wegbekommen, also beeilte sich der Achtzehnjährige nur mit dem Striegeln und Satteln; Heartbreaker war daran gewöhnt, er kannte die ganze Scheiße, die Colin regelmäßig verzapfte. Sie waren immerhin mehr oder weniger zusammen aufgewachsen. Vermutlich nur deswegen war er willig und entspannt, nahm alles einfach so hin, was Colin mit ihm anstellte - er ging sogar flott voran auf dem Weg zur Halle, trödelte nicht, sondern ließ sich da doch ein bisschen von der Eile seines Besitzers anstecken.
Ehrlich, das Einzige, das Colin mehr liebte als dieses Pferd, war Logan.

"Ich bin nicht zu spät!", verkündete Colin, als er (nach dem üblichen Tür Frei, er konnte sich auf Reitanlagen durchaus benehmen) die Halle betrat - als Letzter, wenn er das richtig sah. Kyla war schon da, stand mit Indigo am Zügel neben einem Mädchen aus der Unterstufe, die deutlich zu klein für ihre große dunkle Stute zu sein schien. Kyle Davison, der Leiter des Workshops war auch bei ihnen, während Matt aus der Oberstufe seine Stute auf dem Zirkel ritt und Sam ihren Wallach neben dem Ekelpaket Joshua, diesem komischen Freund von Colins kleinem Nervzwerg von einem Bruder, und seinem Wallach herführte. "Colin Dearing mit Corado's Heartbreaker", sagte er zu Davison, machte sich dann ans Nachgurten und schwang sich problemlos auf seinen Hengst drauf - von oben war er gerade vermutlich besser zu beherrschen. Heartbreaker war mal wieder übernatürlich springgeil - gerade, weil er sofort sah, dass die Sprünge keine Herausforderung für das eingespielte Team waren, das davon träumte, mal Spring- und Vielseitigkeitsolympia zu gehen. So begann Colin, ihn in Ruhe etwas zu bewegen, ohne dabei irgendwem in die Quere zu kommen (die Halle war ja groß genug); und Heartbreaker konnte sich benehmen, obwohl man ihm die Aufregung und Neugierde so anmerken konnte.
Colin war durchaus gespannt, wie es laufen würde.
{ kommt in die Halle | Warmreiten }

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Kyle Davison

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BeitragThema: Re: Springplatz   Sa Okt 17, 2015 7:48 pm

Lag es im Blut der Amerikaner, dass sie pünktlich waren und vorgaben, diszipliniert zu sein? Vielleicht wurde es den Kindern von Geburt an eingetrichtert, dass sie genau diese Werte verkörpern sollten und wehe, wenn nicht. Vorstellbar war dies durchaus, denn entgegen Kyle's Erwarten, fanden sich alle Teilnehmer relativ pünktlich in der Halle ein. Wenn auch manche schon etwas außer Atem waren, was wohl auf einen kurzen Sprint oder eben mangelnde Ausdauer schließen ließ. Es würde wohl noch so einige Überraschungen geben an diesem Workshoptag, bei dem der Bereiter sich nicht mehr sicher war, ob er ihn wirklich erleben wollte. Schlimmer ging schließlich immer und er war - wie nahezu immer - nicht wirklich in der Stimmung, sich mit schlechten Reitweisen abzugeben. Aber nun steckte er mittendrin und konnte auch schlecht einen Rückzieher machen, weswegen er sich räusperte und die Teilnehmer ansah, die ihren Namen nannten, den er im selben Augenblick wieder vergessen würde. Nathen Green und Cara...Cara Ne...Cara irgendwas bekam er ja nach einem halben Jahr gerade so auf die Reihe. Namen lagen ihm einfach nicht und deswegen würde er auch in dieser Stunde die Pferdenamen aufrufen und sich keine Mühe geben, die Reiternamen zu ordnen, die ohnehin nie von Bedeutung sein würden.
Die Liste war fast vollkommen abgehakt, als die Hallentür aufflog und ein dunkelblonder Schüler hereintrat. Mit Heartbreaker, den Kyle sofort erkannte. In überschwänglicher Freude verkündete das pubertierende Geschöpf, dass es nicht zu spät sei, was Kyle mit einem äußerst düsteren Blick quittierte, der einen glauben ließ, Colin hätte soeben verkündet, die Welt gehe unter. Zu seinem Glück stellte er sich gleich vor und begann mit dem Warmreiten, sodass Kyle keinen triftigen Grund zum Meckern hatte und nur rasch den letzten Haken setzen konnte. Natürlich mit weiterhin düsterem Blick.

Nach gut zehn Minuten ergriff der Bereiter dann schließlich zum ersten Mal das Wort, das er an die Schüler richtete, denen er zuvor nicht einmal mehr ein Hallo hatte zukommen lassen. Wozu unnötig Luft verschwenden?
"Mehr oder weniger herzlich willkommen zu diesem überaus anspruchsvollen Workshop. Mein Name ist Kyle Davison, aber das dürfte euch allen ja bekannt sein. Ich gehe davon aus und hoffe inbrünstig, dass ihr alle Bahnregeln beherrscht und es keine Auffahrunfälle gibt. Zum Ablauf des Programms: Ich kenne eure Pferde, aber nicht eure reiterlichen Fähigkeiten und habe mir deshalb beim Warmreiten anhand eurer Haltung einen groben Überblick verschafft, der natürlich nicht sehr tiefgreifend ist und kaum auf eure Springfertigkeiten schließen lässt. Da dieser Kurs aber offiziell für Fortgeschrittene ist, gehe ich davon aus, dass ihr alle euch auf einem soldiden L-Niveau befindet, wenn nicht - korrigiert mich. Wir werden jetzt mit ein paar gymnastizierenden Sprüngen beginnen, damit die Pferde locker werden und dann die Stangen höher legen, ehe ich euch den Parcourfahrplan erkläre und ihr euch einzeln daran versuchen könnt. Eure Abteilung sieht folgendermaßen aus: Indigo, Heartbreaker, Failure, Heaven, Ashanty und zu guter Letzt Skydancer."
Er machte eine Pause und ließ den Schülern Zeit, sich in die Abteilung zu begeben, ehe er sich in Bewegung setzte und zu einer Zweierkombi aus Kreuzssprüngen stellte, die knapp 90cm hoch waren. "Abteilung antraben, auf dem Zirkel angalloppieren und dann mit eineinhalb Pferdeländen Abstand versammelt hintereinander über die zwei Kreuzer." Das sollten sie doch wohl ohne Totalausfälle hinkriegen. Wenn nicht, würde es mit Kyle's Geduld schneller zu Ende sein, als er selbst für möglich gehalten hätte.

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BeitragThema: Re: Springplatz   So Nov 15, 2015 9:45 pm

Nach Kyla kam noch ein junges Mädchen, vermutlich aus der Unterstufe, mit einer großen, braunen Stute herein. Es folgten, Joshua, welcher seinen Fuchs sofort außenherum führte, Sam mit ihrem Fuchswallach Failure kam nur kurz darauf auf den Platz. Colin kam als letztes hereingestürzt, als Kaya gerade dabei war die Steigbügel herunter zu lassen und nachzugurten.
Sie schwang sich auf Indigo, tätschelte seinen muskulösen Hals und trieb ihm zum Schritt an. Seine Bewegungen waren recht raumgreifend, was wohl aber auch an den langen Beinen lag, was für Kyla noch immer etwas ungewohnt war. Ihre Araberstute Amira war deutlich kleiner und die Bewegungen gänzlich unterschiedlich.
Nach einigen Runden trabte sie den Hengst am langen Zügel an, musste ihn aber schnell kürzer nehmen, da er bereits lospreschen wollte, die Aussicht zu springen gefiel ihm. So arbeitete die Brünette den Hengst etwas, bis er sich beruhigte und ihren Hilfen zuhörte. Sie ritt bei A auf den Zirkel und galoppierte den Rappen an. Sie saß wie in der Dressur tief im Sattel ein, da sie ihn erst vernünftig auf die Hinterhand bringen wollte, bevor sie zum leichten Sitz übergehen würde. Nach drei Runden auf dem Zirkel galoppierte sie auf dem ersten Hufschlag, wechselte durch die ganze Bahn und ritt dabei einen fliegenden Wechsel – ein Muss für ein Springpferd. Sie lies ihn noch etwas auf der anderen Hand arbeiten bevor sie ihn zum Schritt durchparierte und ihm die Zügel hingab. Entspannt machte Indigo seinen Hals lang und Schnaubte ab.
Kurz darauf ertönte die Stimme von Kyle Davison. Er nannte die Abteilung mittels der Pferdenamen – nicht ungewöhnlich und ganz ehrlich, sie hätte es selbst genauso gemacht. So wusste wenigstens jeder Reiter wer gemeint war und man musste sich nicht mit den Menschennamen herumplagen. Sie war etwas erstaunt, dass sie an der Tete reiten sollte, war aber eigentlich auch ganz dankbar dafür. So musste sie nicht auf den Abstand zum Fordermann achten, was teilweise mit Indio etwas schwierig werden könnte. Auf der anderen Seite wusste sie nicht durch Vorreiter wie die Sprünge am besten zu springen waren. Leider wurde genau so ihre Schwäche noch zusätzlich unterstütz – eigentlich war das sogar gut so, denn im Parcours war sie ja auch ganz alleine und auf sich gestellt.
Kyla hob ihre Hand. „Anfang hier!“
Sie ging zwar davon aus, dass die meisten schon wussten, wo sie hin mussten, aber sie wollte lieber auf Nummer sicher gehen. Wobei Colin hinter hier ritt und der wusste definitiv wer sie war und kannte auch ihr Pferd. Nachdem sich alle eingereiht hatten, kam die nächste Anweisung – antraben, auf dem Zirkel angaloppieren und dann über die beiden Kreuze.
Ok, dass ließ sich ja noch gut machen.
Kyla trabte den Hengst an, ritt bei A auf dem Zirkel und gab zur geöffneten Zirkelseite hin die Galopphilfe. Indigo sprang flüssig an, so dass die Brünette ihn ruhig auf die beiden Kreuze zuritt. Der Rappe hatte mit den niedrigen Sprüngen keine Probleme und sprang locker drüber. Sie ritt ihn noch weiter im Galopp, parierte ihn aber durch zum Schritt, sobald alle die Sprünge absolviert hatten.  


(warmreiten // Tete // zwei Kreuze // Schritt)
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BeitragThema: Re: Springplatz   Sa Nov 28, 2015 8:08 am

» Plot 9: fast wie fliegen
Frühlingsgefühle inklusive


Es ist ruhig auf der Ranch - der Sommer steht schon in den Startlöchern, und alle genießen das gute Wetter, das endlich mal Einzug hält. Alles keimt und gedeiht - und nicht nur in der Natur. Mit riesigen Schritten eilt das Ende des ersten Schuljahres auf die Schüler zu, es muss gelernt und Klausuren geschrieben werden. Die Auszubildenden müssen sich auf die Jahresabschlussprüfung vorbereiten, die Lehrer und Ausbilder auf die Stellung der Abschlussklausuren. Es dauert keine zwei Monate mehr, da dürfen sich alle für zwei Monate von der Ranch verabschieden - aber deswegen friert das rege Leben noch lange nicht ein.

Es ist ein ruhiger Maisamstag - die Sonne scheint, es sind angenehme Temperaturen um die zwanzig Grad. Die meisten Schüler, Azubis und Lehrer gönnen sich mal eine Pause vom Alltag: genug gebüffelt, man reitet lieber mal aus oder geht mit seinen Freunden in die Stadt. Oder man bereitet sich auf das in zwei Wochen anstehende Sommerturnier vor - ganz, wie es einem beliebt.

## 10. Mai 2014 ;; 14:00, nach dem Mittagessen
## sonnig, ein paar kleine Wölkchen, 20°C
## keine Begrenzung der bespielbaren Orte
## Idee für Ideenlose: Training und Planung fürs Sommerturnier am 23.-25. Mai!
## Bitte bedenkt, dass die Erfüllung der Quests Pflicht ist!



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BeitragThema: Re: Springplatz   Fr Okt 14, 2016 6:47 pm

Phillip ließ sich nicht davon aus der Ruhe bringen, dass Damien vor ihm abhaute - sobald er bei Phoenix anfing, Druck zu machen, würde der Hengst ausrasten und hier vermutlich alles samt ihm kurz und klein schlagen. Das war absolut nicht das, was er vor hatte. Also ließ sich der Trainer Zeit beim Putzen, redete immer wieder beruhigend auf den durchgeknallten Fuchs ein, und verließ ihn erst, als es an der Zeit war, das Sattelzeug zu holen. Er sattelte ihn sorgfältig, schnallte die Ausbinder recht locker ein - manchmal brauchten sie die schon gar nicht mehr so richtig - und trenste ihn vorsichtig auf. Der große Warmblüter sprang ihm auch nur zwei Mal fast auf den Fuß, dann hatte er das auch schon geschafft. Dann erst schnappte er sich Reitgerte und Reithelm und begab sich mit dem Hengst auf den Weg nach draußen.
Phoenix trippelte schon, sobald ihn das Sonnenlicht an den Nüstern kitzelte, und fast wünschte sich Phillip, dass sie einfach in die Halle gegangen wären. Aber das war bei dem schönen Wetter auch eigentlich reine Verschwendung und von daher viel zu schade. Also redete Phillip weiterhin beruhigend auf sein Pflegepferd ein, und war froh, dass er sein bestes gegeben hatte, um ihn zumindest soweit ruhig zu bekommen, dass er nur an besonders schlimmen Tagen noch eine Hengstkette brauchte. Heute war einer dieser Tage, an denen Phoenix beinahe so schlimm war. Problem zwei: der Reitplatz war belegt. Auf dem normalen Platz waren Samu und seine Freundin zugange und - war das Samu auf einem Pferd? Da hätten sie ja heute Abend auf jeden Fall noch was zu quatschen. Und so ging er - wie Damien auch, wie er jetzt sehen konnte - einen Platz weiter, zum Springplatz. Zum Glück waren dort heute nur wenige Sprünge aufgebaut; sonst würde er Sebastian wiedermal erklären dürfen, dass sie mal wieder einige Stangen zertrampelt hatten, und nein, niemand war verletzt worden.
Also gesellte er sich mit einem "Tür frei, bitte!" zu seinem Kumpel, und schwung sich mit einem Satz, den er erst gelernt hatte, nachdem er begonnen hatte, hier zu arbeiten, auf den Rücken des Fuchses, der sofort einen Satz nach vorn machte - Damien müsste das mittlerweile von den Beiden schon kennen. Phoenix hatte es bisher nie geschafft, still zu stehen, um Lip in Ruhe aufsitzen zu lassen, und so hatte der junge Mann irgendwann diesen schrecklichen Hechtsprung entwickelt. Es sah bei aller Liebe nicht elegant aus, aber es half ihm, auf das Pferd zu kommen, und manchmal musste man sich so helfen. Lip wusste auch, dass Phoenix sofort lostrabte, und zügelte ihn geschickt, bevor er auch nur in den Steigbügeln stand.
"Ich hoffe, dass er sich irgendwann nochmal einkriegt.", murrte er, als er zu Damien aufschloss - mehr oder weniger unfreiwillig, weil Phoenix immer noch vor sich hin tänzelte. Vielleicht hätte er die Ausbinder doch ein Loch enger machen sollen.


{ cf.: Stallungen | Auseinandersetzung mit Phoenix | DAMIEN }

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Rebecca Morgan

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BeitragThema: Re: Springplatz   Fr Okt 14, 2016 7:56 pm


Rebecca genoss die Sonne auf ihrer Haut, weshalb sie mit ihrem Hengst Fine Feeling heute alles draußen gemacht hatte. Mit ihm war sie eine gemütliche Runde ausreiten und er hatte dieses entspannte Programm eindeutig genossen. Zufrieden schlurfte er auf die Koppel und tat dort was er am liebsten machen, einfach nur Pferd sein.

Summend machte Rebecca sich auf den Weg von der Hengstkoppel zu dem Stutenstall. Gefolgt von ihrer Hündin Malina, welche sie beim Ausritt begleitet hatte,  betrat sie die Stallungen in denen Daily Hope untergebracht war. Die Stute stand aktuell auf der Koppel und die Möglichkeit nutzte die Lehrerin um die Box zu misten.
Die Box ihres Hengstes hatte sie bereits am morgen gemistet. Zwar hieß es das die Stallburschen auch ihre Boxen machten konnten aber das hatte sie nicht gewollt, denn sowas konnte sie schon selbst machen.

Nachdem sie das erledigt hatte wollte sie eigentlich zu ihrer Stute um sie von der Koppel zu holen um eine Runde mit ihr zu gehen. Ach mist, der Springplatz muss auch noch für die nächste Stunde neu aufgebaut werden. Schoss es ihr durch den Kopf, weshalb sie ihre Laufrichtung änderte um erst das letzte bisschen Arbeit zu erledigen. Schon von weitem erkannte sie Enzo und Phoenix. Die Pferdenamen hatte Rebecca besser im Kopf als die Namen der Menschen die hier rumliefen.
Hey Jungs. Begrüßte sie die Reiter auf dem Platz. Mit ihrer Hündin zusammen hatte sie sich an den Zaun gestellt, sie sah wie Phoenix drauf war und entschied das es besser war später aufzubauen. Lip und sie hatten noch nicht so viel miteinander zutun gehabt, aber es passte ihr ganz gut das sie ihn sah, da sie noch eine Frage an ihn hatte. Beide bekamen ein charmantes lächeln, doch Damien bekam auch ein Augenzwinkern von der tätowierten Blondine.
[Firstpost | Springplatz aufbauen | Damien & Lip]
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Damien Lewis

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BeitragThema: Re: Springplatz   Di Okt 18, 2016 11:49 pm

Damien hatte schon einmal angefangen, Enzo warm zu reiten. Er hatte heute mal einen seiner guten Tage und schien kein großes Interesse daran zu haben, Rodeopferd zu spielen. Was ihm ganz recht war. Er ließ sich gut in Trab und Galopp bringen und auch wieder in Trab und Schritt. Er hörte das „Tür frei“ von Lip und Damien machte seinem Freund Platz, damit er mit Phönix eintreten konnte. Ziemlich witzig war Lips Aufstiegmethode ja schon Anzusehen, dachte Damien bei sich und musste sich ein Schmunzeln vertreiben. „Ich glaub das dauert noch, bis er ruhiger wird“ meinte Damien leicht nachdenklich. „Er scheint ja heute wieder einen richtig tollen Tag zu haben“ meinte Damien leicht sarkastisch, jedoch nicht abwertend oder beleidigend. Schließlich kannte er dies nur zu gut von seinem Hengst. Bei ihm musste man sich jeden Tag auf etwas Neues einstellen, sonst konnte man schnell einpacken, ging es dem Pferdepfleger durch den Kopf. „Na dann wollen wir mal mit dem Training anfangen“ meinte Damien zu Enzo, dieser schnaubte und schüttelte leicht den Kopf, woraufhin Damien lachen musste.

Er ritt noch ein paar Runden, baute hier und da Bahnfiguren und Handwechsel ein, immer darauf bedacht Lip nicht zu behindern. Irgendwann baute er auch die Hindernisse ein und er merkte, das Enzo ruhig und konzentriert mit arbeitet. Nach ein paar Sprüngen, ritt er wieder die Lange gerade „Enzo macht heute mal richtig gut mit“ meinte er zu Lip. Diesem war dies mit Phönix wohl eher nicht vergönnt, ging es ihm durch den Kopf, manchmal konnte er einem schon leidtun, doch das half Lip nicht weiter. Durch manche Sachen musste man nun einmal allein durch, und dazu gehörte auch ein übereifriges oder bockendes Pferd unter Kontrolle zu halten.

So in seine Gedanken versunken merkte er gar nicht wie Becca zu ihnen Stieß. Die neue Lehrerin für Springreiten, Deutsch und Kunst, soweit er wusste. Er kannte die Lehrer nur vom sehen und der Arbeit mit den Pferden, doch mit ihr verstand er sich blendend und das vom ersten Tag an. Soweit er wusste, gab es auch nicht viele auf der Ranch, die sie nicht mochten. Sie war ein kleiner Sonnenschein. Ein leicht charmantes Lächeln erschien auf seinen Lippen. „Guten Tag auch Becca“ grüße er sie, ritt dann aber konzentriert weiter.


[cf.: Stallungen | Gespräch mit Phillip | Gedanken | Arbeit/Sprünge mit Enzo | Grüßt Becca]

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Phillip Meehan

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BeitragThema: Re: Springplatz   Mi Okt 26, 2016 2:23 pm

"Ja, das wird für alle Beteiligten sehr lustig.", antwortete der Pferdetrainer gedankenverloren auf den belustigten Kommentar seines engsten Freundes.
Phillip war mit seinen Gedanken komplett beim Pferd. Wenn er auf Etálon saß, war das was anderes - den Apaloosa kannte er blind, und ihm konnte er auch komplett ohne Sattel und Trense vertrauen. Aber Phoenix war eine tickende Zeitbombe, eine Zicke sondergleichen, und gerade heute hatte sich der junge Vollblüter mal wieder daran erinnert, dass ihm immer noch niemand die Eier abgeschnitten hatte. Das würde ein ziemliches Abenteuer werden, und da brauchte er keine Ablenkung von irgendwas. Er achtete sorgsam darauf, seine Schenkel nicht zu sehr zu zu machen und seine Hände ruhig zu halten, und setzte sich tief in den Sattel, während er etliche Biegungen, Schlangenlinien, Zirkel und Volten ritt, alles, wo der Hengst sich auf seine eigenen Hufe konzentrieren musste. Wie hieß es so schön? "Manche geifern einen Stein an, wenn der nur groß genug ist" Genau so war Phoenix heute drauf. Manchmal war es ja schon angenehmer - und fast wäre es das auch gewesen, nachdem Phillip ihn einige Runden im Schritt gezwungen hatte, auf sich selbst zu achten. Aber dann fing Damien das Springen an.
Natürlich wollte Phoenix da hinterher. Als Enzo also zum Sprung ansetzte, entschied sich Phoenix, seine Anlagen als Rodeopferd auszuprobieren. Gut, dass Enzo heute gut drauf war - so hatte zumindest nur einer Probleme. Phillip blieb nichts anderes übrig. Zuerst rief er eine Warnung aus, um Damien vorzuwarnen, gefolgt von einem "Sieht aus, als würden wir dann doch mal gucken, ob in dir nicht doch Zeug zum Galopper steckt!". Damien würde wissen, was auf die Buckeleinlage folgte - nämlich das, was Phillip immer machte. Wenn der rote Hengst rennen wollte, dann ließ er ihn rennen - und zwar so lange, bis der Hengst absolut nicht mehr wollte und dann noch ein bisschen. Er war kaum von den Bocksprüngen seines Pflegepferdes beeindruckt - immerhin kannte er ihn jetzt schon. So gab er in seinen Händen ein bisschen nach und schloss die Beine, zwang ihn, vorwärts zu gehen. Er im leichten Sitz, der Fuchs quasi zehn Zentimeter als üblich rasten sie also um den Platz - der war zwar nicht so groß wie die Halle, aber trotzdem groß genug, um in ungebremsten Kurven nicht auf die Schnauze zu fallen.
Zum Glück war Phillip sattelfest.
Es dauerte ganze vier Runden, bis Phoenix ruhiger galoppierte und sich versammeln ließ - und einige Diskussionen, dass sie wirklich außen bleiben würden, und nicht über die zwei flachen Sprünge fetzten, die noch standen. Und erst nach zwei weiteren Runden fragte Phoenix dann auch, ob er langsamer werden dürfte - was Phillip ihm erst nach einer weiteren Runde erwartete. So wurde aus dem Buckeln und Energie auslassen eine Strafe - wer meinte, durchgehen zu müssen, der musste dann auch so lange rennen, wie es Phillip gefiel. Das hatte den Fuchs bisher immer zur Ordnung gerufen, und auch dieses Mal schien es zu funktionieren. Phillip konnte Phoenix sogar in der Mitte des Zirkels näher an Rebecca zügeln - die er vorher schon bemerkt hatte, aber er war offensichtlich beschäftigt gewesen.
"Hi!", grüßte er sie freundlich, "Du wärst nicht zufällig so freundlich, uns die Ausbinder ein Loch enger zu schnallen? Das ist bei ihm immer recht gefährlich, das vom Sattel aus zu machen."


{ DAMIEN | Rodeo- & Galoppeinlage | REBECCA }

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BeitragThema: Re: Springplatz   Fr Nov 04, 2016 8:04 am

» Plot 10: das Sommerturnier
+ Tag der offenen Tür


Wie im Nu vergeht die Zeit. Der Sommer klopft schon an der Tür, und für die Auszubildenden stehen die Jahresabschlussprüfungen vor der Tür, so wie für die Schüler die letzten Klausuren des Schuljahres. Bald ist es an der Zeit, die fast drei Monate langen Sommerferien einzuläuten, und den Hof zu verlassen - doch davor gibt es noch ein weiteres Highlight: ein Sommerturnier auf dem Hof, wo Schüler, Auszubildende, Mitarbeiter und Lehrer zeigen können, was sie drauf haben! Es gibt Reitprüfungen in allen Disziplinen, es sind zahllose Reiter aus der Umgebung eingeladen worden - denn das Turnier dient auch gleichzeitig dem Werbezweck fürs kommende Schuljahr, und ein Tag der offenen Tür findet gleichzeitig statt.

Wir spielen den Samstag des dreitagigen "Wochenendes der offenen Tür" - Freitag hatte es eine Grillparty gegeben, und für den Sonntag haben die Hofbewohner mit ihren vierbeinigen Freunden einige Vorstellungen und kleine Shows vorbereitet, um zu zeigen, was sie am Workshopwochenende oder generell in ihrem Jahr auf der Ranch gelernt haben. Samstags finden die Turniere an sich statt, auf die sich alle freuen. Das Wetter spielt super mit, es ist kaum eine Wolke am Himmel zu sehen, und der späte Mai zeigt sich von seiner besten Seite. Um die Reitplätze und die Angebotsstände ist es voll, und es gibt unzählige interessante und vor allem kauffreudige Besucher! Wer wird das Turnier wie abschneiden, wer nimmt eine Schleife mit nach Hause? Wer bekommt es mit nervigen Touristen zu tun, wer mit einem ambitionierten Möchtegernreiter? Was passiert? Funktioniert alles? Oder geht es total in die Hose? Seid gespannt!


## 24. Mai 2014 ;; 10:00, Turnierbeginn
## sonnig, 24°C
## keine Begrenzung der bespielbaren Orte – allerdings wird in den einzelnen Plotposts angegeben, was wo stattfindet (z.B. beim Springplatz stehen nur die Springstarter, usw.)
## jede Turnierteilnahme wird in einem Post bespielt! Bitte schmückt auch die Vor- und Nachbereitung der Pferde nicht zu weit aus, sonst eskaliert es nur.
## jeder, der sich für einen Stand eingetragen hat, sollte auch seine Zeit daran "absitzen": dadurch sind die Postgruppen abgedeckt!
## wer sich noch für irgendeine Disziplin nachtragen möchte, meldet sich bitte kurz bei Katha oder Moon!
## Wer einen Besucher oder eine Besuchergruppe spielen möchte - für seine eigene Postinggruppe oder um eine andere zu ärgern -, meldet sich bitte bei den Admins für das NPC-Account-Passwort!
## Bitte bedenkt, dass die Erfüllung der Quests Pflicht ist!



» Springreitprüfungen


10:00 || E-Springen:
Rebecca Morgan (Daily Hope)

10:30 || A-Springen:
Kyla Liándo (Indigo Boy)

11:30 || M-Springen:
Levana Renouard (Ashanty petite fleur rêve)
Rebecca Morgan (Fine Feeling)




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BeitragThema: Re: Springplatz   Fr Nov 04, 2016 11:50 am

Der Tag war gekommen. Rebecca fühlte sich mehr als schlecht vorbereitet, dabei hatte sie wirklich hart mit ihrer Stute trainiert. Morgens, früher als geplant, betrat Rebecca leicht nervös den Stall und ging zur Box von Daily Hope. Verdammt, so aufgeregt war sie lange nicht mehr gewesen. Immer wieder versuchte sie sich zu beruhigen und auch Daily merkte das irgendetwas anders war an dem heutigen Tag.
Einigermaßen beruhigt nahm die Reitlehrerin ihre junge Stute aus der Box und putzte sie. Nachdem sie das erledigt hatte holte sie das Sattelzeug und sattelte ihre Stute.
Um 10 Uhr sollte ihre Prüfung starten und Becca war die 4 Starterin von insgesamt 10 Reitern. Genug Zeit um nach ihrem Ritt die Stute fertig zu machen und noch ein paar Reitern zuzuschauen. Sie ritt aus der Wertung, da ihre Leistungsklasse zu hoch war und sie den Teenagern die noch nicht lange ritten eine Chance zu lassen. Außerdem wusste sie nicht wie Daily reagieren würde.

Auf dem Abreiteplatz war zu Rebeccas Glück noch nicht viel los und sie hatte genug Zeit um sich und ihre Stute in Ruhe warm zu machen. Daily war sehr aufgedreht und versuchte vor Rebeccas Hilfen wegzurennen, was die Reitlehrerin durch ihren Sitz unter Kontrolle bekam. Sie musste sich selbst benehmen damit sie ihre negsative Aufregung nicht wieder auf ihre Stute übertrug. Es war ihr nicht entgangen das einige Eltern sich darüber aufregten das sie überhaupt an den Start gehen durfte ohne das sie wussten das sie nicht in der Wertung ritt. Immer wieder atmete sie tief durch und war froh als sie endlich in den Parcours durfte.
Routiniert führte Rebecca ihre Stute durch das E Springen. Sie landete in der Kombination einmal falsch und verhaspelte sich dann ein wenig, weshalb Rebecca ihre Stute nicht mehr vor einem Fehler bewahren konnte. Sie kamen zu dicht an den Sprung und die oberste Stange wackelte und fiel. Ohne über den Fehler nachzudenken trieb Becca ihre Stute auf den letzten Sprung zu und diesen nahm sie wieder Fehlerlos.
Lobend verließ das Paar den Platz. Die Reiterin mit der Startnummer 138 Daily Hope vorgestellt von Rebecca Morgan ritt aus der Wertung. Kam die Durchsage und Rebecca konnte sich später ihr Protokoll abholen.

Zufrieden ritt sie Ihre Stute trocken, bevor sie sie wieder in die Stallungen und dann auf die Koppel brachte. Sie hatte ihr bestes gegeben und eigentlich hatte Daily ja nur ein wenig Routine bekommen sollen und dafür war das Sommerturnier perfekt geeignet gewesen. Die Bedingungen waren super und sie freute sich schon auf die Prüfung mit Fine Feeling.
Nachdem sie kurz nach dem besagten Hengst geschaut hatte machte sie sich auf den Weg um die letzten Reiter ihrer Prüfung und den Anfang der nächsten Prüfung zuschauen können. Nachdem die Siegerehrung ihrer Prüfung gewesen war, machte sie sich doch wieder auf den Weg zu den Stallungen um nochmal nach Fine Feeling zu sehen.
tbc Stallungen


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BeitragThema: Re: Springplatz   Di Apr 04, 2017 6:29 pm

Entspannt ging Kyla in den Stall. Überall wuselten die Internatsschüler und –schülerinnen geschäftig umher. Pferd wurden geputzt und gesattelt, überall herrschte reges Stimmengewirr. Sachen wurden hin und her gerufen, und gerade die jüngeren Schüler sahen meistens sehr aufgeregt aus. Ein Mädchen, vermutlich aus der 5. oder 6. Klasse war den Tränen nah. Da sie noch etwas Zeit hatte, ging sie zu ihr.
„Hey, was ist denn los?“
Blinzelnd mit Tränen in den Augen drehte sie sich zu Ky um.
„Merlin will einfach nicht das Gebiss nehmen und ich sollte schon längst auf dem Abreiteplatz sein!“ Ein Schluchzer entrann ihrer Kehle.
„Nana, so schlimm ist das doch nicht. Gib mir mal die Trense und du gehst dir die Nase putzen und bist du wieder da bin, führe ich Merlin, damit er schon mal ein bisschen warm gemacht ist.“
So machten sie es dann auch. Merlin sträubte sich zuerst, doch mit einem energischen Griff ins Maul konnte sie ihm die Trense anlegen. Sie tätschelte seinen Hals und führte ihn draußen vor dem Stall auf und ab, bis sein kleines Mädchen wiederkam.
Kyla legte ihr die Zügel in die Hände.
„Viel Spaß!“
Sie sah dem kleinen Mädchen noch kurz hinterher bevor sie selbst wieder zurück in den Stall ging um ihr eigenes Pferd Indigo Boy für die Springprüfung fertig zu machen.
„Na mein Großer.“
Neugierig streckte der Hengst seine Nase durch die nun offene Boxentür, immer auf der Suche nach etwas zum Fressen. Lachend streckte sie ihm einen Apfel entgegen, welchen der Rappe genüsslich kaute und im Anschluss sein Sabbermaul an Kylas Hose entlangwischte.
Lachen zog sie ihm das Halfter über die Ohren und band ihn in der Box an. Draußen war es einfach zu voll, um in Ruhe zu putzen.
„Ich weiß schon, wieso ich mein Turnieroutfit noch nicht anhabe.“
Schnell ging sie in die Sattelkammer und holte Putzzeug, Sattel und Trense. Ihre eigenen Sachen lies sie dort noch hängen, sie würde sich nur schnell umziehen, sobald das Pferd blitze blank gestriegelt fertig war.
So langsam wurde sie ein wenig nervös. Sie hatte extra nur ein A Stilspringen gemeldet, da sie auf eine gute Technik achten wollte und dies auch ihr erstes gemeinsames Turnier war. Indio besaß sie ja noch nicht so lange und mit ihrer Stute Amira nahm sie nur an Dressurturnieren teil, wenn auch recht erfolgreich. Ky hatte viel mit Indigo trainiert und ihr Springtraining hatte ihnen wirklich geholfen. Anfangs war Indigo mehr oder weniger ohne sie durch den Parcour gesprungen, inzwischen arbeiteten sie als Team und er ließ sich auch gut zurückhalten, was Kyla gerne noch machte, da sie ihren eigenen Fähigkeiten noch nicht zu 100% vertraute.
Nachdem sie 15min später mit dem Hengst und sich selbst fertig war, machte sie sich auf den Weg zum Abreiteplatz. Fleißig schritt Indigo aus, ließ sich gut Stellen und Biegen und reagierte auf jede von Kylas Hilfen.
„Sprung frei“
Ky rief den obligatorischen Ruf, bevor sie auf den Übungssprung zuritt und hinübersegelte. Dies wiederholte sie ein paar mal von jeder Seite aus, dann parierte sie den Rappen zum Schritt durch, tätschelte seinen Hals und ritt zum Eingang des Springplatzes. Es waren noch zwei Reiter vor ihr dran. Die übriggebliebene Zeit nutzte die Brünette um den Parcour noch einmal im Kopf durchzugehen und auf Indigo zuzuschneiden. Er hatte eine sehr große Galopade, sodass sie bei Sprung 5 nur 3 Galoppsprünge einlegen würde anstatt der normalen 4. Inzwischen hatte auch Ky das Lampenfieber gepackt. Nervös kontrollierte sie noch einmal den Sattelgurt, als auch schon die Reiterin vor ihr abgeläutet wurde und an ihr vorbei hinausritt. Jetzt wurde es ernst. Mit leichtem Schenkeldruck trieb sie den Hengst in den Galopp, die Glocke ertönte und der Ritt begann. Den ersten Sprung nahmen sie fließend, nach einer großen rechts Kurve kam ein Steilsprung, fünf Galoppsprünge und der Ochser war dran. Hier passierte es: Kyla hielt Indigo zu sehr zurück und er musste einen Zwischenschritt einbauen, stieß sich ab, touchierte durch den geringen Abstand jedoch noch mit seinen Vorderläufen die oberste Stange. Es klapperte, die Stange blieb jedoch liegen. Was in einem Zeitspringen nicht so schlimm war, war im Stilspringen definitiv ein Fehler. Danach folgte ein kleiner Wassergraben, Indigo setzte souverän darüber. Die Sprünge zogen nur so an ihnen vorbei, der nächste Sprung. 1,2,3, Sprung und weiter. Da ertönte die Glocke und beendete das Springen. Verdutzt hob die junge Frau den Kopf. Das Springen war wirklich schnell vorbeigewesen. Bis auf den kleinen Patzer ihrerseits, lief die Runde wirklich gut. Sobald sie die Arena verlassen haben, stieg Kyla ab und fiel Indigo um den Hals.
„Das hast du super gemacht mein Großer!“
Gut gelaunt und verschwitzt gönnte sie dem Rappen eine kurze Dusche, bevor sie ihn zurück in die Box stellte, um sich selbst frisch zu machen. Viel Zeit konnte sie sich hierbei aber nicht lassen, denn ihre Hilfe wurde beim Ponyreiten benötigt. Schnell schlüpfte sie unter die Dusche, zog normale Stallkleidung, inklusive T-Shirt mit dem Internats-Logo, an und begab sich zu den anderen an den Stand.
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BeitragThema: Re: Springplatz   Sa Apr 08, 2017 9:03 am

» Plot 10: das Sommerturnier
+ Tag der offenen Tür


## ZEITSPRUNG: es ist jetzt 11:30
## alle Charaktere haben sich bei den Ständen eingefunden, wofür sie eingetragen sind. Ausnahmen bilden die 11:30/12:00/12:30 Starter, die dürfen auch die Vorbereitung ihrer Pferde beschreiben.
## es wird jetzt mit dem M-Springen weitergehen und danach nur eine kurze Zeit für andere Posts geben, bevor es mit den Western-Disziplinen und dann mit der Vielseitigkeit weitergeht
## jede Turnierteilnahme wird in einem Post bespielt! Bitte schmückt auch die Vor- und Nachbereitung der Pferde nicht zu weit aus, sonst eskaliert es nur.
## ihr dürft jetzt gern neue Postinggruppen bilden, immerhin überspringen wir eine Stunde Zeit
## wer sich noch für irgendeine Disziplin nachtragen möchte, meldet sich bitte kurz beim Spielleitungsaccount!
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Levana Renouard

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BeitragThema: Re: Springplatz   Sa Apr 29, 2017 6:11 pm

Durch die Arbeit am Stand, hatte Levana gar nicht mehr über das Turnier nachgedacht. Es war schon länger her, dass sie mit Shan ein Turnier geritten war. Aber die hatte die letzten Wochen hart gearbeitet und mit der Stute trainiert und hoffte so, dass sie mit der Stute einen guten ritt hinlegen würde. Sie hatte sich beim Stand endschuldigt, würde aber nach ihrem Ritt noch einmal vorbei schauen, was noch zu helfen war. Nun war sie bei Shantys Box angekommen. Sie schob ihr eine More zu, ehe sie mit dem Halfter bewaffnet in die Box trat. Es war ziemlich viel los, das stand außer Frage, aber Lev ließ sich dadurch nicht beunruhigen. Sie legte Shan das halfter an und führte sie zum Putzplatz. Da sie die Stute am Vorabend schon fertig eingeflochten und geschrubbt hatte, musste sie nun nur noch einmal überbürsten. Schnell war sie damit und mit dem Auskratzen der Hufe fertig. Mit wenigen Schnellen Handgriffen hatte sie die Stute gesattelt und getrenst. Schließlich war sie am Tag davor fleißig gewesen, hatte Sattel und Zaumzeug gewaschen und eingefettet, genauso wie ihre Stiefel. Auch den Helm hatte sie einmal übergebürstet. Nun nahm sie die Zügel in die Hand und führte die Stute hinüber zum Springplatz.

Beim Springplatz angekommen gurtet sie erst einmal nach und zog die Steigbügel herunter. Dann schwang sie sich in den Sattel und ritt die Stute auf dem Abreiteplatz erst im Schritt, dann in einem lockeren Trab warm. Auch die Übungssprünge nahmen die 13 jährige war. Am Anfang verschätzte sie sich etwas und zwei Stangen flogen, doch einige Sprünge später hatte sich Lev weitestgehend Beruhigt und die Sprünge liefen sauberer und flüssiger ab. Zwei Starter waren noch vor ihr, weswegen die Französin ihre Stute in den Schritt parierte um sich den Parcours nochmals anzusehen und ihn im Kopf nochmals durchzugehen.

„Als nächste Starterin sehen wird Levana Estellé Renouard mit ihrer Cheval de Selle Français Stute Ashanty petite fleur rêve“ Levana ritt zum Start, grüßte die Richter und wartete bis die Glocke ertönte. Sie Atmete ein paar Mal tief durch, das kling der Glocke schallte und Levana galoppierte ihre Stute an. Auch wenn die Sprünge höher waren als bei einem S-Springen absolvierte Shan die Sprünge mit Bravour. Die ersten drei Sprünge waren sauber und Flüssig, beim Wassergraben verschätzte sie sich ein bisschen. Mit der Hinterhand landete sie gerade auf der weißen Linie. Mit klopfendem Herzen und donnernden Hufen absolvierten sie den Parcours. Bei einem Oxer und einem Doppelsprung wackelte eine Stange, doch sie blieb oben. Ohne sich umzublicken oder die Zuschauer zu beachten ritt sie weiter. Erst als die Glocke zum zweiten Mal ertönte wusste sie, dass die den Parcours gemeistert hatte. Sie grüßte die Richter ein zweites Mal und verließ am langen Zügel den Platz.

Sie ritt Shan noch kurz trocken, ehe sie den Abreiteplatz verließ und vom Rücken der Stute sprang. Es gab viel Lob und gekuschel und zwei Leckerbissen, ehe sie die Steigbügel wieder hoch zog und die Zügel in die Hand nahm. Beim Putzplatz spritzte sie der Stute kurz die Beine ab, sattelte und trenste ab. Mit einer Abschwitzdecke stellte sie die Stute wieder in ihre Box und ging dann wieder zu den Ständen.


[Vorbereitung | Ritt | Nachbereitung | Zurück zu den Ständen]

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by Katha
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Rebecca Morgan

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BeitragThema: Re: Springplatz   Di Mai 02, 2017 10:20 am

Rebecca war nach ihrer Prüfung am frühen Vormittag mit Daily, nach einer kurzen Frühstückspause zu ihrem Hengst in den Stall gegangen. Fine Feeling hatte den Morgen noch auf eine der Koppeln verbringen dürfen und stand nun brav in seiner Box.
Er hatte gemerkt das heute viel Trubel auf dem Hof war, doch das störte den erfahrenen Turnierhengst nicht.
Routiniert machte die Springreiterin sich daran ihren Hengst in seiner Box zu putzen. Im Stall war so viel los, dass sie sich nicht auch noch an die Putzplätze stellen wollte, außerdem konnte Feeling so noch ein wenig fressen.
Diesmal war die junge Frau nicht so nervös, wie bei ihrer jungen Stute, aber sie konnte sich auf ihren Hengst verlassen, die beiden waren ein perfekt eingespieltes Team.
Nachdem Feeling geputzt und gesattelt war ging Rebecca mit ihm zum Springplatz. Sie war eine der letzten Teilnehmerinnen, weshalb sie zuvor noch Levanas Durchgang beobachtete. Es war für Rebecca noch immer verwunderlich, dass dieses Mädchen bereits in den schwereren Klassen startete, aber sie schien sich dort zurecht zu finden.
Nachdem Levana den Platz verlassen hatte, ging Rebecca mit Fine Feeling zum Abreiteplatz um ihn warm zu reiten.
Nach der Lockerungsphase sprang sie ihren Hengst ein wenig warm. Auf dem Platz war nicht mehr viel los, die Springprüfungen waren nach dem M Springen vorbei und die anderen Prüfungen starteten etwas später.
Als der Starter vor Rebecca den Abreiteplatz verließ, parierte sie ihren Hengst durch und kontrollierte ein letztes mal den Sattelgurt und ihr Vorderzeug. Danach machte auch sie sich auf dem Weg zu Turnierplatz...
Ihr Herzschlag war ruhig und sie war konzentriert. Feeling spitzte neugierig seine Ohren als sie auf den Platz ritten. Kurz klopfte die Springreiterin noch den Hals ihres Fuchses und dann machte sie sich nach der Startglocke auf dem Weg.

Der Parcours begann mit drei allein stehenden Steilsprüngen, zum Einstieg mit einer ganz angenehmen Höhe. Für Feeling waren diese Sprünge eher langweilig, aber er meisterte sie mit höchster Konzentration. Danach kam direkt die Passage, vor welcher es Rebecca beim Ablaufen schon gegraut hatte.
Erst kam ein Oxer, wo sie ihren Hengst vorwärts trieb, damit er auch die Weite schaffte, danach musste sie ihn direkt zurück nehmen um passend in die dreifache Kombination herein zu kommen. Feeling besaß eine große Galoppade, weshalb sie ihn schon immer stärker in den Kombinationen zurück nehmen musste, aber nach einem Wassergraben war seine Galoppade natürlich noch größer.

Die beiden flogen über besagten Graben, Rebecca setzte sich danach sofort wieder tief in den Sattel um ihren Hengst wieder zu sammeln und konzentriert in die Dreifache zu springen.
An den ersten Sprung kamen sie etwas dicht heran, sodass die Reiterin ihrem Hengst zum zweiten Sprung hin die Zügel etwas gab, damit er problemlos beim zweiten Sprung ankam. Dieser passte dann perfekt, gefolgt vom gut angerittenen dritten. Dies machte ein gutes Team eben aus, Rebecca wusste das sie Feeling vertrauen konnte und wusste was ihr Hengst schaffen konnte.
Den Großteil des Parcours hatten sie bereits Problemlos und Fehlerfrei hinter sich, auch der letzte Sprung auf der letzten Linie war kein Problem für das letzte Starterpaar.
Lobend ließ Rebecca ihren Hengst noch ein wenig am langen Zügel galoppieren, bis sie sich wieder in den Sattel setzte und den Platz im Trab verließ.
Nach einem ausgiebigen trocken reiten verließ Rebecca als letzte Reiterin den Abreiteplatz und brachte ihr Pferd nach einer extra Portion von Bananen, Möhren und Äpfeln wieder in seine Box. Rebecca ging danach in ihr Cottage um zu duschen und sich frisch zu machen, danach begab sie sich wieder auf den Hof.
[Vorbereitung / Ritt /  verlässt den Stall

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BeitragThema: Re: Springplatz   Mo Nov 20, 2017 5:41 pm

» Plot 11: Prom Night
Frühlingsgefühle inklusive


Die letzten Wochen waren chaotisch, geradezu die Hölle: nicht nur gab es viel emotionales Drama für die verschiedenen Bewohner der Ranch, nein; auch die Abschlussprüfungen standen an. Für die Auszubildenden hat sich das erste Lehrjahr dem Ende zugeneigt, für die Schüler das erste Schuljahr - für manche bedeutete das trotzdem, dass sie sich auf die Versetzungsprüfungen vorbereiten mussten. Das, zusammen mit allem anderen, was geschehen war, hat eine Menge Druck auf die Bewohner des Internats gepackt. Doch nun ist es vorbei, und ein letztes Abenteuer vor den langen Sommerferien steht an: der Abschlussball!

Am Mittag hat es in jeder Stufe Zeugnisse gegeben, für die Auszubildenden die Ergebnisse der Jahresabschlussprüfungen, und in den nächsten Tagen wird der Hof sich leeren, die meisten werden über die Ferien wegfahren - Schüler müssen den Hof verlassen, Auszubildende, Mitarbeiter und Lehrer haben die Chance, auf der Horizon Ranch zu bleiben. Als krönender Abschluss des goldenen ersten Jahres hat man sich was ganz besonderes überlegt: einen Abschlussball. Die Aula des Schulgebäudes hat man in ein glitzerndes Wunderland verwandelt, es gibt ein Buffett, genug Tische, damit jeder sitzen kann, und eine Tanzfläche, die ebenfalls groß genug für alle sein sollte. Im Park sind unzählige Lichterketten aufgehangen worden, um auch draußen für eine romantische Abschlussstimmung zu bringen. Alle Bewohner haben sich nach bestem Wissen und Gewissen aufgetakelt und freuen sich auf diesen letzten Abend.

## Freitag, 27. Juni 2014 ;; 20:00
## sonnig, perfekter Abend, 25°C
## bespielbare Orte: Aula, Park
## Holmes hat bereits seine Rede gehalten und den Ball feierlich eröffnet - ergo, alle Gäste befinden sich bereits in der Aula oder im von dort aus zugängigen Park: keiner kommt erst an!
## Bitte bedenkt, dass die Erfüllung der Quests Pflicht ist!



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